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Anschubfinanzierung für Online-Forschung steht

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Medienbranche wünscht sich letztlich eine Daten-Plattform, die auch der Konvergenz der Mediengattungen gerecht wird
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Medienbranche wünscht sich letztlich eine Daten-Plattform, die auch der Konvergenz der Mediengattungen gerecht wird
Mediapulse, die führende Schweizer Branchenforschungsorganisation für die Erhebung der audio- und audiovisuellen Mediennutzung, hat ein Konzept für die Nutzungsforschung der Onlinemedien und -kampagnen vorgelegt. CH Media, die NZZ-Mediengruppe, Watson, Ringier, SRG SSR und TX Group haben dafür ihr Go gegeben und die Anschubfinanzierung für die erste Phase zugesichert.
Nach der Einstellung des Projekts SMDH im Frühjahr 2019 hatte Ende des vergangenen Jahres eine deutliche Mehrheit der Marktteilnehmer entschieden, die Schweizer Online-Forschung der Mediapulse AG zu übertragen. Hinter dem von ihr nun erarbeiteten Konzept stehen laut Mediapulse auch die Verbände SWA, LSA, IAB, IGEM und weitere.


Mit "Mediapulse Online Data" sollen die Schweizer Online-Anbieter die Möglichkeit erhalten, den Traffic und die Nutzerschaft ihrer Websites, Apps und Streams zu quantifizieren und nach inhaltlichen, technischen und personenbezogenen Merkmalen zu strukturieren. Diese Daten beruhen nach Mediapulse-Angaben auf einer einheitlichen, verlässlichen und nachvollziehbaren Erhebungsmethode und bilden damit die Grundlage für Transparenz, Vergleichbarkeit und fairen Wettbewerb im Onlinemarkt der Schweiz. Zugleich sei das System zukunftsfähig und biete auch die Möglichkeit, eine Kampagnenmessung aufzubauen.

Am Mittwoch, 1. Juli, findet eine Online-Präsentation mit Details zu Methodik und Vorteilen der Forschung statt. Die Anmeldemöglichkeit dazu ist auf mediapulse.ch/online zu finden.
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