Media Focus

Ein werblich starker Jahresauftakt im Januar

© Media Focus
Der Januar sorgt mit einem Werbedruck von 585.3 Millionen Bruttofranken für einen vielversprechenden Start ins Jahr 2019. Verglichen zum Vorjahresmonat bedeutet dies eine Steigerung von 13.0 Prozent. 
Für dieses Plus sorgt unter anderem eine deutliche Erhöhung des Werbedrucks zum Jahresbeginn durch die Fahrzeugbranche sowie die Branche Freizeit, Gastronomie und Tourismus. Betrachtet man den Media Mix ist es vor allem wieder der Search-Bereich der stetig zulegt.

Die Karten werden neu gemischt

Im Vergleich zum Monat Dezember 2018 werden zwei der drei Podestplätze der Branchenrangliste neu vergeben. Den höchsten Werbedruck weist im Januar Freizeit, Gastronomie und Tourismus auf. Mit 82 Millionen Bruttofranken und einer Steigerung um 21.3 Prozent zum Vorjahresmonat übernimmt die Branche die Spitze. Auf Platz 2 folgt die Dienstleistungsbranche mit einem Bruttowerbedruck von 66 Millionen Franken. Den dritten Platz schnappt sich die Fahrzeugbranche (47 Mio. Bruttofranken), dicht gefolgt von Finanzen mit 46 Millionen Bruttofranken.

Drei Branchen starten stark ins neue Jahr

Betrachtet man den Bruttowerbedruck nach Branchen im Januar verglichen mit dem Vorjahresmonat, fällt ein Trio auf, welches sich von der Masse absetzt. Die Telekommunikationsbranche stellt zu Jahresbeginn zwei der drei meistbeworbenen Produkte, was sich in einem starken Wachstum um 64.6 Prozent im Vergleich zum Januar vergangenen Jahres manifestiert. Ebenfalls eine beachtliche Steigerung zeigt die Produktgruppe Versicherungen mit +63.8 Prozent verglichen mit Januar 2018. Die grösste Steigerung im Vorjahresvergleich legt jedoch IT, Hard- & Software hin (+70.1%).

Medien- und Energiebranche: Abwärtstrend ungebrochen

Nachdem der Detailhandel in der Vorweihnachtszeit im November und Dezember jeweils den ersten bzw. zweiten Platz im Branchenranking besetzt hatte, ist er im Januar mit noch 37 Millionen Bruttowerbefranken wieder ins Mittelfeld zurückgefallen. Verglichen zum Vorjahresmonat weist die Branche Detailhandel zudem die grösste prozentuale Abnahme auf (-15.5%). Ebenfalls stark eingebüsst haben, im Vergleich zum Vorjahresmonat, die Medien mit einem Minus von 14.4 Prozent und trotz Selbstbestimmungsinitiative die Branche Initiativen & Kampagnen (-8.2%). Die letzte Branche, die im Vorjahresvergleich einen nennenswerten Verlust aufweist, ist die Getränkebranche (-7.2%).


stats