Media-Agentur-Geschäft

Fünf (Knack-)Nüsse für Mindshare

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Dank eines stabilen Kundenportfolios blickt Mindshare Schweiz zuversichtlich ins laufende Jahr. Dieses bringt aber auch fünf Herausforderungen mit sich, denen sich die Zürcher Agentur stellen will.
„Das Team von Mindshare Schweiz hat im vergangenen Jahr das beste Ergebnis seit 2012 erzielt“, fasst Xavier Reynaud, CEO von Mindshare Schweiz, den Rückblick auf das Jahr 2018 zusammen. Zahlen nennt er allerdings nicht. Nur so viel: In den vergangenen drei Jahren nahm der Personalbestand um knapp 40 Prozent auf 36 Mitarbeitende zu.


Lieber lässt Reynauld, der seit gut drei Jahren Mindshare Schweiz leitet, die Vergangenheit Revue passieren. So bezeichent er eine Kampagne für Volvo als ein Highlight von 2018: Dafür hatte Mindshare als "erste Mediaagentur in der Schweiz" den"OK-Button" von Admeira geschaltet. Dieser ermöglicht Interaktion zwischen der Marke und dem TV-Zuschauer via Fernbedienung des TV-Gerätes. Wie viele Interaktionen tatsächlich vorgenommen wurden, verschweigt Reynaulds allerdings.

Die eigene Kundenstruktur setzt sich zusammen aus nationalen und internationalen Kunden. In den letzten beiden Jahren konnten neben Sanofi und Booking.com unter anderem auch YouSeeZüri, ein Augenlaser-Zentrum in Zürich, und Marionnaud als neue Kunden gewonnen werden. Die Zusammenarbeit mit der französischen Parfümeriekette startete soeben.

Klarer Blick für neue Herausforderungen

Durch sich verändernde Rahmenbedingungen bringt das laufende Jahr für die gesamte Branche einige Herausforderungen mit sich. Reynaud skizziert diese wie folgt:


1. Budgets werden kleiner, aber neue Marken drängen auf den Markt.
2. Media-Angebot wird immer fragmentierter.
3. Klassische Medien haben nicht ausgedient haben, ihr Anteil sinkt aber stetig – der Media-Mix ist aber abhängig vom Kampagnenziel.
4. Daten bleiben für die Media-Planung, für das Generieren von Insights generieren und für Learnings wichtig.
5. Visual Search und Voice Search erfordern mehr Forschung. pd/knö

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