Marketing Automation

Schweizer Marketeers setzen zunehmend auf Technologie

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Beim Newsletter-Versand spielen Marketingtechnologien bereits eine wichtige Rolle
© Grafik: "Marketing Automation Report 2021"
Beim Newsletter-Versand spielen Marketingtechnologien bereits eine wichtige Rolle
40 Prozent der Schweizer Unternehmen nutzen inzwischen mindestens eine Technologie im Bereich Marketing Automation. Das geht aus einer Studie der ZHAW School of Management and Law hervor.
Im Vergleich zu Erhebungen früherer Jahre sei der Anteil der Unternehmen, die automatisierte Marketinginstrumente einsetzen, gewachsen, heisst es in einer Mitteilung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Demnach setzen besonders häufig Firmen Marketing-Automatisierung ein, die generell erfolgreich in der Erreichung ihrer Online-Ziele sind. Der entsprechende Wert liegt bei 72 Prozent im Vergleich zu lediglich 18 Prozent der weniger erfolgreichen Unternehmen.


Beispiele für Marketing Automation sind laut ZHAW personalisierte Newsletter, deren Inhalte automatisch auf die Interessen der Empfänger abgestimmt sind, und "Lead Nurturing", bei dem potenzielle Kunden automatisiert Informationen und Produktempfehlungen erhalten. 42 Prozent der befragten Marketingfachleute rechnen damit, dass Marketing Automation künftig zum Bestandteil ihrer übergreifenden digitalen Strategie wird. Der zentrale Vorteil entsprechender Technologien ist für etwa die Hälfte der Umfrageteilnehmer die Zeitersparnis bei repetitiven Aufgaben, beispielsweise durch den regelbasierten, automatischen Versand von E-Mails. Ebenso viele Firmen sehen darin ein Instrument für eine stärker personalisierte Kommunikation gegenüber Kunden. Für 45 Prozent erhöht Marketing Automation zudem die Effizienz und den Return on Investment.

"Um das Potenzial dieser Technologien ausschöpfen zu können, müssen Unternehmen jedoch erst die nötigen Voraussetzungen schaffen: Dazu gehören unter anderem die Pflege hochwertiger Kunden- und Nutzungsdaten und der Aufbau des erforderlichen Know-hows", lässt sich Studienleiter Darius Zumstein in der Mitteilung zitieren. Fehlende interne Expertise sehen 33 Prozent der befragten Firmen als Hindernis für die Einführung von Marketing Automation. Die unzureichende Qualität der vorhandenen Daten stellt in etwa jedem vierten Unternehmen ein Problem dar. Ebenfalls für je rund einen Viertel der Firmen hat die Nutzung von Marketing Automation keine Priorität oder es fehlt das erforderliche Budget.


Die Studie "Marketing Automation Report 2021 – Lead-Generierung und Lead-Qualifizierung durch datengetriebenes Marketing im B2B" hatte der B-To-B-Marketing-Automation-Anbieter Aioma in Auftrag gegeben. In deren Rahmen wurden Marketing- und Vertriebsfachleute sowie Geschäftsleitungsmitglieder von 402 Schweizer Unternehmenonline befragt. Die Erhebung fand vom 4. August bis zum 2. Oktober 2020 statt.
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