Marketing- und Medienjobs

Nachfrage übertrifft Angebot relativ deutlich

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Angebot und Nachfrage nach Berufsfeldern in der Deutschschweiz
© JobCloud Market Insights
Angebot und Nachfrage nach Berufsfeldern in der Deutschschweiz
In der Deutschschweiz sind im vergangenen Jahr 3,6 Prozent der Online-Jobausschreibungen aus dem Bereich Marketing/Kommunikation/Redaktion gekommen. Das hat die Studie "JobCloud Market Insights" ergeben, die das Portal Jobcloud mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) herausgebracht hat.
Das Berufsfeld kommt offenbar für viele Bewerber infrage, denn die Nachfrage ist im Verhältnis zum Angebot vergleichsweise hoch. Sprich: Der Anteil an Klicks auf die Online-Inserate aus dem Berufsfeld übersteigt den Anteil an Inseraten signifikant. Im deutschsprachigen Landesteil gingen 5,3 Prozent aller Klicks auf das Konto von Nutzern, die sich für Anzeigen aus Marketing/Kommunikation/Redaktion interessierten.


Umgekehrt war es beispielsweise im Berufsfeld Maschinen- und Anlagenbau, wo sich ein Fachkräftemangel besonders bemerkbar macht. 15,6 Prozent aller ausgeschriebenen Angebote in der Deutschschweiz stammten aus dem Bereich, sie bekamen aber nur zwölf Prozent aller Klicks.

Für die Studie "JobCloud Market Insights" wurden mehrere 100.000 Inserate und Millionen Klicks, die auf Daten von Jobs.ch und Jobup.ch basieren, ausgewertet. Weitere Ergebnisse:


- In der Deutschschweiz bekamen Jobs aus Bau- und Ingenieursberufen sowie Pflegeberufen im Verhältnis die geringste Aufmerksamkeit. Verhältnismäßig stark nachgefragt waren Jobs aus den Bereichen Bewachung, Polizeidienst, Zoll und Rettung.

- Befristete Stellen gewinnen an Bedeutung. In der Deutschschweiz wurden 15 Prozent der Inserate als Temporärstellen ausgeschrieben. Allerdings ist dort wie in der Romandie das Interesse an den Festanstellungen stärker als an befristeten Arbeitsverhältnissen gewesen. Zwar wurde in der Deutschschweiz bereits jede vierte Stelle als Teilzeit angeboten, in der Regel jedoch mit einem 80-Prozent-Pensum.
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