Magazin-Relaunch

Ringier löst "izzy"-Truppe auf

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Izzy
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Das 2017 an den Start gegangene Social-Media-Magazin "izzy" wird reformiert. Ein neues, vermutlich verkleinertes Team soll das Jugend-Onlinemedium von Oktober an mit einem neuen Konzept fortführen.
Einige Zahlen sprechen für "izzy". Laut Ringier hat das Magazin mittlerweile mehr als 600.000 Fans und Follower auf den Plattformen Instagram, Facebook und Youtube. Aus einer aktuellen "Millennial & GenZ"-Studie der Zürcher Agentur Jim & Jim geht hervor, dass "izzy" unter jungen Schweizern zu den Top Ten der Unternehmen, Marken und Influencer in den Social Media zählt. Dagegen spricht, dass dem Gründungsteam Anne-Sophie Keller, Jonas Bayona und Cedric Schild abhanden gekommen sind. Und offenbar die Umsatzentwicklung negativ verläuft. In einer Medienmitteilung von Ringier heißt es, das Social-Media-Magazin begegne "dem durch die Corona-Krise bedingten drastischen Rückgang der Werbeeinnahmen mit einem Relaunch".


Im Zuge dieses Relaunch wird das zwölfköpfige "izzy"-Team nach Unternehmensangaben aufgelöst. Derzeit würden Gespräche mit den Betroffenen über eine Weiterbeschäftigung im Ringier-Konzern geführt. Einzelne Entlassungen seien allerdings unvermeidbar. "izzy"-Gründer Bernhard Brechbühl, bislang auch Head of Izzy, wird sich künftig auf seine Aufgaben als Chief Content Officer der Energy-Gruppe fokussieren.

Ein neu formiertes Team soll nach Ringier-Angaben ab Oktober Marke und Inhalte verantworten. Das digitale Medienangebot werde um neue Kanäle und Erlösquellen erweitert.
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