Lunch-Check

Guthaben auf Rekordstand, Unterstützung für Gastrobranche

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Thomas Recher, CEO von Lunch-Check
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Thomas Recher, CEO von Lunch-Check
Den erschwerten Rahmenbedingungen zum Trotz erreichten die verkauften Lunch- Check Guthaben im Geschäftsjahr 2020 einen neuen Rekord. Zu den regulären Arbeitgeberbeiträgen von 117 Millionen Franken gesellten sich 3,5 Millionen Franken aus Solidaritätsaktionen. Auch im laufenden Jahr wird die Gastro-Branche mit optimierten Dienstleistungen und Sonderaktionen weiter unterstützt.

Das Corona-Virus hat auch bei der Genossenschaft Schweizer Lunch-Check anfangs für Unsicherheit und viele offene Fragen gesorgt. Werden die Unternehmen ihren Angestellten im Homeoffice weiterhin Lunch-Check Beiträge abgeben? Wie können wir unseren Partnern in der Gastronomie durch diese schwierige Zeit helfen?

 

Senkung des Kommissionssatzes und Steigerung der Arbeitgeberbeiträge

Um die Gastro-Betriebe zu entlasten, hat Lunch-Check den Kommissionssatz auf 1,25 Prozent gesenkt. Zudem zeigte sich, dass auch auf die Unternehmen Verlass ist: Sie nutzten die beliebteste Lohnnebenleistung auch während der Pandemie intensiv, die regulären Arbeitgeberbeiträge konnten auf 117 Millionen Franken gesteigert werden. "Besonders erfreut hat uns, dass die Unternehmen mit zahlreichen Sonderaktionen zusätzliche 3,5 Millionen Franken generieren konnten", sagt CEO Thomas Recher. Nebst Solidaritätsaktionen von BRACK.CH, UBS KeyClub oder Coop Supercard, die während des ersten Lockdowns im März 2020 gestartet wurden, waren vor allem Geschenkkarten für Weihnachtsessen, welche nicht durchgeführt werden konnten, sehr beliebt: Rund 2,7 Millionen Franken konnten auf diese Weise generiert werden. Aufgrund grosser Nachfrage nach lokalen Unterstützungsangeboten wurde mit den kantonalen Gastro-Verbänden Basel-Stadt, Luzern und Graubünden zudem jeweils eine kantonale Geschenkkarte entworfen und lanciert.

Optimierte Dienstleistungen & weitere Solidaritätsaktionen

Bis sich das Rekordjahr 2020 in den Kassen der Gastronomiebetriebe vollumfänglich bemerkbar macht, müssen sich diese noch etwas gedulden. Aufgrund der Homeoffice-Pflicht sind die eingelösten Guthaben um 13 Prozent auf 100 Millionen Franken gesunken. "Diese Guthaben sind aber natürlich immer noch vorhanden und werden mit Öffnung der Gastronomie in den nächsten Wochen und Monaten in den rund 8000 angeschlossenen Betrieben ausgegeben", so Thomas Recher.

Dennoch bleibt die Situation für die Gastronomie herausfordernd, die Folgen der Corona-Krise prägen das Geschehen auch im laufenden Jahr. Die Genossenschaft Schweizer Lunch- Check hat sich darauf vorbereitet und unternimmt alles, um die Gastro-Branche in dieser schwierigen Zeit bestmöglich zu unterstützen. "Wir werden unsere Dienstleistungen weiter optimieren und an die spezifischen Bedürfnisse unserer Kunden anpassen. Aufgrund der immer noch unsicheren Aussichten bauen wir unter anderem die Takeaway- und Delivery-Angebote weiter aus", fügt Thomas Recher hinzu. Die Gastro- Branche kann zudem weiterhin auf die Unterstützung der Unternehmen zählen. So haben die fenaco Genossenschaft, die Emil Frey AG sowie die Basler Kantonalbank und die Graubündner Kantonalbank Solidaritätsaktionen ins Leben gerufen.

Über die Genossenschaft Schweizer Lunch-Check

Die 1961 gegründete Genossenschaft Schweizer Lunch-Check mit Hauptsitz in Zürich verfolgt das Ziel, die Gastronomie zu stärken und Arbeitgebern eine günstige Alternative zum Personalrestaurant zu bieten. Schweizweit wird das Angebot von rund 800 Unternehmen genutzt, mit rund 100‘000 Karten im Umlauf und über 8000 Akzeptanzstellen sind Lunch- Check Beiträge die beliebteste Lohnnebenleistung der Schweiz. Mehr Informationen unter www.lunch-check.ch

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