LINK Corona-Tracker

Lust auf Ferien steigt pünktlich zum Sommer

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Aktuelle Ergebnisse aus der 22. Welle des LINK Corona-Trackers zeigen, dass die Schweizer Bevölkerung wieder zum Alltag übergeht, insbesondere hinsichtlich Ferienplanung und Konsum- und Freizeitverhalten.

Die Pandemie scheint in der Schweiz langsam, aber sicher in die Ferne zu rücken, und verschiedene Lockerungsmassnahmen des Bundesrates signalisieren eine Entspannung der Lage. Um die Stimmung in der Bevölkerung zu ermitteln und greifbar zu machen, wie die Einwohner/innen zur momentanen Lage bezüglich COVID-19 in der Schweiz stehen, führt LINK in regelmässigen Abständen Befragungen hierzu durch.


Für die nachfolgenden Ergebnisse wurde eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe von 1’217 Personen im Zeitraum von 20. Juli bis 26. Juli 2021 (Welle 22) befragt.

Lust auf Ferien steigt pünktlich zum Sommer

Schweizerinnen und Schweizer zeigen sich wieder um Einiges urlaubsfreudiger als zuvor. Inzwischen haben 48 Prozent von ihnen vor, in den nächsten drei (Sommer-)Monaten in die Ferien zu verreisen. Damit liegt der Wert wieder auf einem ähnlich hohen Niveau wie im vergangenen Sommer nach dem ersten Lockdown. Pünktlich zur zweiten Welle im Oktober sank das Niveau, und nur 11 Prozent gaben an, in den nächsten drei Monaten Ferien zu planen.

Der Alltag normalisiert sich zunehmend

Gefragt nach der Aktivität in den vergangenen sieben Tagen zeigt sich, dass die Bevölkerung zum Alltag zurückkehrt. Dies zeigt sich insbesondere in der Nutzung des öffentlichen Verkehrs (mindestens mehrmals pro Woche: 30 %), bei Treffen im erweiterten Familienkreis (mindestens mehrmals pro Woche: 19 Prozent), Treffen von Freunden, Bekannten oder Nachbarn (mindestens mehrmals pro Woche: 46 Prozent), dem Besuch von Restaurants, Bars oder Cafés (mindestens mehrmals pro Woche: 28 Prozent), der Teilnahme an Präsenz-Meetings (mindestens mehrmals pro Woche: 14 Prozent) und beim Lunch mit Kolleg/innen (mindestens mehrmals pro Woche: 25 Prozent).

Unsicherheit und Skepsis als häufigste Gründe gegen die Impfung

Ebenfalls wurde die Einstellung gegenüber der Impfung gegen COVID-19 untersucht – insbesondere die Unentschlossenheit oder Ablehnung diesbezüglich. Zu den häufigsten Gründen hierfür zählen unter anderem fehlende Daten über mögliche langfristige Nebenwirkungen (90 Prozent), Skepsis bezüglich der Zulassung unter anderen Bedingungen (76 Prozent), Angst vor schweren Nebenwirkungen (71 Prozent), Zweifel gegenüber neuartiger mRNA-Impfstoffe (69 Prozent) sowie Überdruss am Thema (62 Prozent).

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