Lafarge Holcim

Zementkonzern will künftig Holcim heissen

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Das Logo von Lafarge Holcim könnte bald Geschichte sein. Der Konzern will sich in Holcim umbenennen
© Lafarge Holcim
Das Logo von Lafarge Holcim könnte bald Geschichte sein. Der Konzern will sich in Holcim umbenennen
Lafarge Holcim will wieder seinen Namen ändern. Der Zementkonzern möchte künftig als Holcim Ltd am Markt agieren. Mit der Namensänderung möchte das Unternehmen die Effizienz und Wirkung steigern und sich auf seine Wurzeln besinnen. Das soll die Generalversammlung am 4. Mai beschliessen. Zudem schlägt der Verwaltungsrat vor, dass CEO Jan Jenisch in das Gremium einzieht.
Die geplante Namensänderung von Lafarge Holcim in Holcim betrifft nur den Firmennamen. Die Marken des Zementherstellers sind von der geplanten Umfirmierung nicht betroffen.

Im Sommer 2015 war LafargeHolcim aus der Fusion der Schweizerischen Holcim mit der französischen Lafarge entstanden. Von der Umfirmierung verspricht sich das Unternehmen mehr Effizienz und Wirkung wie es in einer Medienmitteilung erklärt. Die Umbenennung soll auf der Generalversammlung am 4. Mai beschlossen werden.

Zudem soll dann CEO Jan Jenisch in den Verwaltungsrat aufrücken, damit soll die  "Kontinuität in der Führung" gesichert werden. Jenisch würde das Mandat zusätzlich ausüben. Und auch das gehört zu den Vorhaben. Der Hauptsitz der Firma soll nach Zug verlegt werden.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern einen Gewinn von 1,9 Milliarden Franken erzielt. Das war im Vergleich zu 2019 ein Rückgang von 7,5 Prozent.
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