Länderindex Familienunternehmen

Schweiz ist bester Standort für Familienunternehmen

Die Schweiz im Ländervergleich
© Stiftung Familienunternehmen
Die Schweiz im Ländervergleich
Die Schweiz bleibt bester Standort für Familienunternehmen. Wie schon 2016 belegen die Eidgenossen den ersten Platz im „Länderindex Familienunternehmen“.



Der Länderindex Familienunternehmen“ untersucht mittels objektiv messbarer Daten untersucht mittels objektiv messbarer Daten die wichtigsten Standortfaktoren für Familienunternehmen anhand von sechs ausgewählten Themenfeldern: „Steuern“, „Arbeitskosten, Produktivität, Humankapital“, „Regulierung“, „Finanzierung“, „Infrastruktur und Institutionen“ und „Energie“. Die Untersuchung wird im Zweijahresrhythmus seit 2006 im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstellt. Die Länderauswahl des aktuellen Länderindex umfasst Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz, die Slowakische Republik, die Tschechische Republik, Ungarn, die USA und das Vereinigte Königreich.

Mit 65 Punkten belegt die Schweiz wie auch schon vor zwei Jahren den ersten Rang in der Gesamtwertung. Danach folgen Großbritannien. die USA, Kanada und die Niederlande. Die Nachbarn Österreich und Deutschland präsentieren sich weit abgeschlagen auf den Rängen 11 und 16. Deutschland ist sogar gegenüber der letzten Erhebung um 4 Platzierungen abgerutscht.


Der knappe Spitzenplatz der Schweiz resultiert vor allem aus herausragenden Ergebnissen im Bereich „Infrastruktur und Institutionen. Sowohl mit seinem  Straßennetz als der „Informations- und Kommunikationsinfrastruktur“ die Schweiz punkten, die Studie hebt vor allen Dingen die Sicherheit der Internetserver hervor.  Mit vergleichsweise wenig  Regulierungsbedarf erzielt die Schweiz zudem eine sehr guten Platzierung im Bereich „Regulierung“.

Federn lässt sie beim Punkt „Arbeitskosten, Produktivität, Humankapital“. Die mit Abstand höchsten Arbeitskosten weist im aktuellen Länderindex die Schweiz auf. Hierbei hat sich der Abstand zu den folgenden Ländern Dänemark, Belgien und Schweden im Vergleich zum Länderindex 2016 nochmals vergrößert. Die Platzierung auf dem letzten Rang wird allerdings durch die Produktivität kompensiert. die in  Irland und die Schweiz mit jeweils mehr als 75 Euro je Arbeitsstunde am höchsten sind. Die Studie bescheinigt den Eidgenossen zudem ein hohes Bildungsniveau. Die vollständige Studie steht hier zum Download .
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