Konkurs eröffnet

A.T.U macht in der Schweiz die Filialen dicht

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Die A.T.U-Filialen in der Schweiz bleiben zu
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Die A.T.U-Filialen in der Schweiz bleiben zu
Das war es für A.T.U in der Schweiz. Das Bezirksgericht Winterthur hat den Konkurs über das Schweizer Tochterunternehmen mit Sitz in Winterthur eröffnet. Damit bleiben die sechs Filialen der Kette auch nach dem Lockdown geschlossen.
Während in der Deutschland A.T.U wieder im Normalbetrieb ist und alle Werkstätten und dem Shops nach dem Lockdown wieder geöffnet hat, bleiben die sechs Filialen in der Schweiz an den Standorten in Winterthur, Hinwil, Spreitenbach, Suhr (AG), Oftringen (AG) und Bellach (SO) für immer geschlossen. Das bestätigt das Unternehmen mit Sitz in Weiden in der Oberpflalz in Deutschland auf Nachfrage. In den vergangenen Jahren habe A.T.U in der Schweiz kein ausreichend großes Geschäftsvolumen erreicht, das einen nachhaltig profitablen Geschäftsbetrieb ermöglicht. "Auch Restrukturierungsmaßnahmen, die noch 2019 eingeleitet worden waren, haben bisher nicht den gewünschten Erfolg gezeigt", heisst es bei A.T.U weiter. Insgesamt verlieren rund 75 Mitarbeitenden ihren Job.
A.T.U macht in der Schweiz dicht
© A.T.U Schweiz / Screenshot
A.T.U macht in der Schweiz dicht
Der Konkursrichter des Bezirksgerichts Winterthur hat mittlerweile das Konkurverfahren eröffnet und das Konkursamtes Oberwinterthur-Winterthur mit der Abwicklung beauftragt. Die Kette war seit 2007 in der Schweiz aktiv gewesen.


Wie der Website von A.T.U in der Schweiz zu entnehmen ist, sind an den Standorten noch die Räder und Felgen von rund 2000 Kunden eingelagert. "Wir prüfen zurzeit, ob, wie und wann die Herausgabe dieser Räder an die Kunden möglich ist", erklärt das Konkursamt.

Schon während des Lockdowns hatte es - anders als in Deutschland - keinen Notdienst in den eidgenössischen Filialen für die Kundinnen und Kunden des Unternehmens gegeben.


Ingesamt erwirtschaften die 10.000 Mitarbeitenden bei A.T.U jährlich einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. Seit 2016 ist A.T.U Teil des europäischen Marktführers Mobivia. mir
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