Kentucky Fried Chicken

Chicken for free bei Geheimnisverrat

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Anfang Oktober mussten die Wettbewerbsteilnehmer ihre Geheimniskrämerei aufgegeben haben
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Anfang Oktober mussten die Wettbewerbsteilnehmer ihre Geheimniskrämerei aufgegeben haben
Über eine offenbar erfolgreich geführte erste Phase einer Kampagne für den US-amerikanischen Hähnchenbrater Kentucky Fried Chicken (KFC) freut sich Serviceplan Suisse. Die Agentur hatte zur Teilnahme am Wettbewerb "Switzerland Secrets" aufgerufen.
Geheimnisse zu haben, ist zuweilen eine Last. Eines trägt angeblich auch die Fast-Food-Kette KFC mit sich herum: die Zusammensetzung ihrer Gewürzmischung, die in einem Tresor in Louisville (US-Bundesstaat Kentucky) lagern soll. Das Unternehmen verrät sie nicht, teilt sie aber mit seinen Kunden in Form von frittiertem Geflügel. Dieses Teilen kann zuweilen befreiend sein, dachten sich die Verantwortlichen bei Serviceplan und riefen die Schweizer eben dazu auf.


Die Agentur konzipierte und realisierte eine Social-Media-Kampagne, die KFC hierzulande bekannter machen und für Brand Awareness sorgen sollte. Unter der Überschrift "Switzerland Secrets" forderte sie – medial von "20 Minuten" unterstützt – die Schweizer dazu auf, KFC ihre geheimsten Geheimnisse mitzuteilen. Dabei nutzte sie nach eigenen Angaben Schweizer Werte wie die Neutralität und Diskretion und verband sie mit dem KFC-Markenkern, nämlich "dem Bewahren des Geheimrezeptes für das beste Chicken der Welt".

Tatsächlich nutzen Verbraucher das Angebot, ihre Geheimnisse preiszugeben. Diese wurden laut Serviceplan auf Facebook anonym veröffentlicht, und User bekamen die Möglichkeit, für das ihrer Ansicht nach beste zu voten. Der geheim gehaltene Gewinner erhielt einen Gutschein im Wert von 1200 CHF, mit dem er ein Jahr gratis bei KFC Chicken konsumieren darf.
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