Kabelnetzverbund

Quickline wächst bei der Mobiltelefonie

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Quickline legt solides Jahr 2019 vor
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Quickline legt solides Jahr 2019 vor
Quickline hat im vergangenen Jahr ein solides Ergebnis erzielt. Der Umsatz des Verbunds ist mit 268 Millionen Schweizer Franken stabil, der Umsatz der Holding liegt mit 108 Millionen exakt auf Vorjahresniveau. Hohe Zuwächse verzeichnet das Geschäftsfeld Mobiltelefonie. Hier steigt die Zahl der Kunden um über 32 Prozent auf 55.800 an.
Insgesamt erhöht sich die Anzahl der Telefoniekunden (Festnetz und Mobil) um 5,5 Prozent auf über 170.000. Und das Plus würde im Verbund noch stärker ausfallen, wenn sich nicht die Anzahl der Festnetzanschlüsse um 4 Prozent verringert hätte.


Stabil zeigt sich mit einem Minus von 0,9 Prozent die Zahl der Internet-Kunden. Im TV-Geschäft bilanziert Quickline mit rund 338.600 Kunden ein Minus von 2,9 Prozent.

Allerdings, so lässt das Unternehmen erklären, verlaufe die Entwicklung mit dem neuen Quickline TV erfreulich. "Mit unserem Quickline TV sind wir am Puls der Zeit mit einfachem Zugang zu verschiedenen Streamingdiensten wie Netflix oder der ganzen App- und Google-Welt, dazu Sprachsuche, persönliche Empfehlungen usw. Da sind wir auf Augenhöhe mit den Grossen der Branche", erklärt CEO Frédéric Goetschmann. Im vierten Quartal 2019 habe man mit Quickline Start auf Marktbedürfnisse reagiert und ein neues vorteilhaftes Produktportfolio lanciert. Von dem klaren Angebot verspricht sich der CEO im laufenden Jahr noch einiges - angesichts der Coronakrise und der Tatsache, dass die Schweizerinnen und Schweizer derzeit viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen, könnte das durchaus zutreffen.


Zumal dem Verbund, der im vergangenen Jahr um ein Unternehmen auf 24 angewachsen ist, einen Beirtag zur Grundversorgung in der Schweiz leistet. Rund 400.000 Haushalten gewährt das Unternehmen Zugang zu Informationen. "Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und werden dies auch in Zeiten von vermehrtem Homeoffice und Fernunterricht sicherstellen und unseren Kunden den bestmöglichen Service bieten", sagt Goetschmann. Aktuell bereiten die vermehrten Zugriffe und Datenflüsse jedenfalls keine Probleme.
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