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Ibiza-Feeling nach Zürich geholt

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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so? Das haben sich wohl die Verantwortlichen von Jung von Matt/Limatt und Zürich Toursimus gedacht und besonders klingende Tourismus-Hotspots kurzerhand mit der Idee "Züvenirs" in die Limmatstadt geholt. 

Neugierig gemacht

Mit Züvenirs und dem Versprechen «Die Erinnerung, die noch auf dich wartet» wurde die Schweiz in diesem Sommer auf allen Kanälen auf Zürich neugierig gemacht. Ziel war es, mit der von Jung von Matt/Limmat und Zürich Tourismus in Co-Kreation entwickelten Kampagne, Feriengäste für die Limmatstadt zu begeistern. Die mehrstufige Kampagne nutzte die ganze Breite moderner Kommunikation: Merchandising, exklusive Experiences, Guerilla, PR-Seeding, Influencer-Marketing, Paid Social sowie OOH.

Importierte Lebensgefühle

Eigentlich ist die Handelsbilanz der Schweiz positiv. Sprich, sie exportiert mehr, als dass sie importiert. Für den Tourismus machte Zürich für dieses Jahr, den Corona-Umständen geschuldet, eine Ausnahme. Das Lebensgefühl von Saint-Tropez, Ibiza, Amsterdam, Reykjavik und Istanbul musste diesen Sommer niemand vermissen. Zürich Tourismus trat den unterhaltsamen Beweis an, dass die Limmatstadt diese sommerlichen Lebensgefühle in sich auf besondere Art vereint, notfalls als Import.

Souvenirs Kollektion 

Start der Story war eine vielfältige Kollektion aus Souvenirs, die die Verbindung zwischen den beliebten Ferienorten und Zürich herstellt. Ein auffällig gebrandeter Truck mit Marktschreiern sorgte anschliessend in Schweizer Städten mit den Züvenirs für Aufsehen. Schnell wurden Journalisten dank gezieltem PR-Seeding aufmerksam und berichteten über die Zürcher Inkognito-Aktion. Diese war so erfolgreich, dass einzelne Züvenirs schon nach wenigen Tagen ausverkauft waren.

Die Züvenirs: von Zürich Tourismus


Laut und selbstbewusst

Welche möglichen Erinnerungen und Erlebnisse in den Züvenirs stecken, präsentierten Digital Ads, zu den Destinationen passende Multiplikatoren und Influencer aus ganz unterschiedlichen Szenen – von Gastro bis Musik – auf ihren Social-Media-Kanälen. Alle Online-Aktivitäten führten auf den Content-Hub www.zuevenirs.com. Dort konnten User die breit angepriesenen Zürcher Souvenirs nicht nur kaufen, sondern erhielten on top passende Vorschläge für ihren nächsten Trip nach Zürich. Um die Menschen dort zu erreichen, wo sie sich in einem Schweizer Feriensommer gerne aufhalten, kamen flankierend OOH-Plakate an Schweizer Ausflugs- und Ferienorten zum Einsatz. Gerade dort, wo man sie am wenigsten erwartete, machten die Sujets auf Zürich als vielseitige Sommerdestination aufmerksam.

Cüpli-Flatrate und Co-Kreation

Zum Schluss winkte mit jeder Bestellung die Chance auf ein unvergessliches Erlebnis-Wochenende in Zürich. So lockte beispielsweise Zü-Tropez mit einer privaten Bootstour inklusive Cüpli-Flatrate, Zükjavik mit einem Outdoor-Adventure auf einer Insel auf dem Zürichsee und Züsterdam mit einem bewusstseinserweiterndem Kunstrundgang. Die Erlebnis-Wochenenden fanden Ende August und Anfang September statt. «Wir zäumten das Pferd von hinten auf: Gestartet mit den Züvenirs landen wir bei den Erlebnissen vor Ort. Diese bilden nun die Brücke zu einem Herbst-Trip nach Zürich. Und nebenbei konnten wir uns einen Witz auf die Big Apples, Hawaiis und Ko Samuis in anderen Schweizer Kampagnen nicht verkneifen», sagt Martin Sturzenegger, Direktor von Zürich Tourismus. Cyrill Hauser, Chief Client Officer von Jung von Matt/Limmat ergänzt: «Die Züvenirs-Kampagne haben wir in nur fünf Wochen im Co-Kreation-Modus entwickelt und umgesetzt. Als Zürcher Agentur gemeinsam mit Zürich Tourismus Lärm für die Limmatstadt machen zu dürfen, ist unser schönstes Züvenir».

Kampagne Züvenirs "Erlebnisse": Zürich Tourismus


Kampagne Züvenirs "OOH": Zürich Tourismus


Kampagne Züvenirs "Social Media": Zürich Tourismus


Credits
Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Anouk Karrer (Text), Regine Cavicchioli (Art Direction), Florence Scherer (Strategie), Marianne Sauter, Valérie Gantenbein, Marianne Sauter, Adrian Haut (Projektleitung und PR-Beratung), Jeremy Fennel, Merlin Obrero, Mutasin Grabenhorst (Grafikdesign), Christoph Kinsperger (Executive Strategy Director PR & Content), Carsten Jamrow (Executive Creative Director), Wolfgang Bark (Executive Creative Director), Stefan Naef (Chief Consulting Officer), Cyrill Hauser (Chief Client Officer); Verantwortlich bei Jung von Matt/impact: André Heller, Matthias Wobrock, Benjamin Herz (Mediaplanung); Verantwortlich bei Jung von Matt/services:
Pepe Kägi, Fabrizio Rutishauser, Jlona Kopf, Desirée Lanz, Chiara Killer (Medienrealisation) Externe Partner Aroma: Matthias Berg, Tina Sala und Team (Roadshow); Filmerei.ch: Sven Rufer, Luzius Müller (Videoproduktion); Weitere: Lukas Wassmann, Flavio Karrer (Fotografie) Adrian Bretscher, Markus Zehnder, Tobias Weinhold, Atila Ulcay (VJs), Markus Zehnder (Schnitt)




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