Jung von Matt

Den Sirenenalarm dafür genutzt, für Amnesty an den Krieg im Jemen zu erinnern

Keyvisual für die Amnesty-Aktion gegen den Krieg im Jemen.
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Keyvisual für die Amnesty-Aktion gegen den Krieg im Jemen.
An jedem ersten Mittwoch im Februar werden in der Schweiz die Sirenen getestet, so auch gestern. Jung von Matt/Limmat nutzte die Routineübung, um für Amnesty International auf den vergessenen Krieg in Jemen aufmerksam zu machen.
Seit dem 26. März 2015 werden bei Luftangriffen im Jemen ohne Vorwarnung Häuser, Schulen und Spitäler zerstört. Dieser noch immer andauernde Konflikt verschwindet zunehmend aus dem Bewusstsein der Schweizerinnen und Schweizer – er wird zu einem sogenannten "vergessenen Krieg". Zusammen mit Radio 24 nutzte Amnesty International gestern den alljährlichen Sirenentest in der Schweiz, um an den andauernden Krieg in Jemen zu erinnern.

Kriegskulisse auf Radio 24

Zeitgleich zum Sirenentest um 13.30 Uhr hörte man auf Radio 24 Kriegsgeräusche aus dem Jemen. Amnesty International war am Zürcher Hauptbahnhof und am Bellevue mit Ständen präsent und übertrug das Radioprogramm über Musikboxen.
Aus dem Studio von Radio 24 wurde zu den Sirenentests 2 Minuten lang Kriegslärm aus dem Jemen ausgestrahlt. Danach folgte eine Sondersendung über den Krieg dort.
© zvg
Aus dem Studio von Radio 24 wurde zu den Sirenentests 2 Minuten lang Kriegslärm aus dem Jemen ausgestrahlt. Danach folgte eine Sondersendung über den Krieg dort.
Mit dieser Aktion wollte Amnesty International die Schweizer Bevölkerung für den Krieg im Jemen sensibilisieren; auch ging es um Unterstützung von Amnestys Engagement für den Schutz der Zivilbevölkerung im kriegsgebeutelten Land. Während es dort keine Sirenen gibt, die die Menschen vor den Bomben warnen, werden in der Schweiz, in der es seit 1847 keine kriegerischen Auseinandersetzungen mehr gab, jährlich die Sirenen auf ihre Funktionalität getestet.
Wer für die Kampagne zuständig ist:
Verantwortlich bei Amnesty International: Alexandra Karle (Leiterin Kommunikation und Menschenrechtspolitik)


Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat:

Lorenz Clormann (Creative Direction), Frederik Dreier (Text/Konzept), Sabrina Izumi (PR/Beratung), Fernando Gort (Beratung), Dennis Lück (Chief Creative Officer)


Verantwortlich bei Jung von Matt/play:


Michael Kindermann (Produzent), Valdita Shabanaj (Produktionsassistenz), Bojana Ilic (Regie), Sandeep Abraham (Kamera), Leander Camesasca (Edit)

Verantwortlich bei Radio 24: Florian Wanner (Geschäftsführer)
Um vorgängig auf die Aktion aufmerksam zu machen, hat Jung von Matt/Limmat Werbebanner kreiert und diese in Onlinemedien und sozialen Medien platziert. Kernstück der Aktion war ein Dokumentarfilm, der die Situation im Jemen in bewegenden Bildern festhält. Zum Abschluss der Aktion gab Reto Rufer, Nahost-Experte von Amnesty International, auf Radio 24 ein Interview zum Konflikt im Jemen.
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