IAA Mobility

Der Microlino zeigt wie urbane Mobilität geht

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Der Microlino stellt sich auf der IAA Mobility vor
© Reidel
Der Microlino stellt sich auf der IAA Mobility vor
Micro Mobility Systems plant noch in diesem Jahr mit der Produktion des Kleinwagens Microlino starten. Das war eine der Nachrichten auf der IAA Mobility. Doch die Schweizer Knutschkugel gehört auch so zu den umlagerten Fahrzeugen auf der Messe in München.

Reinsetzen, ein Bild machen, am besten noch auf Social Media posten. Manchmal muss man dafür sogar Schlange stehen. Beim Stand von Microlino auf der IAA Mobility in München herrscht immer ein gewisser Andrang, aber auch auf dem kleinen Open Space auf der Ludwigstrasse. Die Menschen sind neugierig auf das Fahrzeug, das die urbane Mobilität prägen will. Seit dieser Woche ist klar, dass es das Fahrzeug als Modell Microlino 2.0 wirklich geben wird. Noch in diesem Jahr sol die Produktion anlaufen. Das Fahrzeug wird es in drei Versionen (Urban, Dolce und Competizione) geben. Auch bei der Batterie hat der Kunde die Wahl zwischen Reichweiten von 95, 175 und 230 Kilometern.


Das Interesse, das der Prototyp und die PR in den vergangenen Monaten kommunikativ erreicht haben, ist hoch. Schon jetzt lägen für den Schweizer Kleinwagen, der stark an die BMW Isetta erinnert, 24.000 Bestellungen vor - und das ohne grosse Werbekampagne. Mit der Ankündigung in die Serie zu gehen, dürften das noch mehr werden, auch wenn das vor allem für künftige Kundinnen und Kunden auch Warten bedeuten könnte. Pro Jahr sollen 7.500 Fahrzeuge in Turin produziert werden. Und das ist nicht das einzige Produkt, mit dem das Unternehmen in München präsent ist. Auf der Messe in Riem zeigen die Schweizer neben dem dreirädrigen Roller Microletta auch erstmals den Gladiator, einen dreirädrigen E-Scooter. 


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