HSBC-Studie

Internationale Fachkräfte lieben die Schweiz

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In der Schweiz lassen sich Arbeit und Leben wie hier am Col de la Pierre du Moëllé wunderbar miteinander verbinden, sagen Expads.
© Schweiz Tourismus / Patitucci Photo
In der Schweiz lassen sich Arbeit und Leben wie hier am Col de la Pierre du Moëllé wunderbar miteinander verbinden, sagen Expads.
Unter Expats ist die Schweiz das beliebteste Land. Das geht aus einer Umfrage der britischen Grossbank HSBC hervor. Damit löst die das Land Singapur an der Spitze ab und steht erstmals an der Spitze des Rankings. Für das Standordmarketing sind das gute Nachrichten.
Die Untersuchung könnte manchem Unternehmen im europaweiten Kampf um Fachkräfte neue Argumente liefern. Die Schweiz ist unter internationalen Fachkräften das beliebteste Land. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Bank HSBC unter 18.000 Expats in 163 Ländern. Erstmals steht die Eidgenossenschaft ganz oben auf dem Treppchen, vor Dauersieger Singapur und Kanada. Deutschland landet auf Platz 8. Die Schlusslichter im Ranking bilden Japan und Brasilien.

Warum ist das so?

 
82 Prozent der Befragten sagen, dass sich mit dem Umzug in die Schweiz ihre Lebensqualität verbessert habe. Das ist ein Kriterium, bei dem die Schweiz punktet. Dazu tragen auch die Verdienstchancen bei. Das Durchschnittsgehalt der zugezogenen Fachkräfte liegt mit 111.587 US-Dollar deutlich über dem globalen Durchschnitt, der laut Umfrage bei 75.966 Dollar liegt.
Erstmals steht die Schweiz an der Spitze des Expad-Rankings der HSBC
© HSBC / Sreenshot
Erstmals steht die Schweiz an der Spitze des Expad-Rankings der HSBC
Zudem hat sich bei 59 Prozent durch die Verlagerung des Lebensmittelpunktes die Work-Life-Balance verbessert. Dazu zählt auch, dass zwei Drittel der Umfrageteilnehmer sich in der Schweiz sicherer fühlen. Vor allem mit der politischen und wirtschaftlichen Stabilität punktet das Land. Und auch das ist ein Grund, warum die Schweiz aktuell die Nummer 1 zum Leben und Arbeiten unter Fachkräften ist. Expads sind der Überzeugung, dass ihre Kinder hier einen besseren Zugang zur Bildung haben. mir
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