HORIZONT Swiss vor 9

Neun Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

   Artikel anhören
Guten Morgen, gestern hat der Bundesrat den Lockdown bis zum 26. April verlängert. Danach stellt die Regierung eine schrittweise Lockerung der Auflagen in Aussicht. Das ist rechtzeitig zu Ostern ein kleiner Hoffnungsschimmer. Das Leben kann sich in der Corona-Krise wieder etwas normalisieren. Und weil wir alle die kommenden Tage anders begehen werden als wir es gewohnt sind, wünscht Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, das ganze Team von HORIZONT und HORIZONT Swiss ein schönes Osterfest. Bleiben Sie gesund und halten Sie Abstand. Die Nachrichten zum Tagesstart kommen dann wieder am kommenden Dienstag.  Vergangene Woche startete in der Schweiz eine grosse Solidaritätsaktion. Gemeinsam hatten die Züricher Kommunikationsagentur PRfact AG und die Influencer-Marketing-Agentur Reachbird eine nationale Kampagne lanciert. Unter den Hashtags #ÜsiHeldä #NosHéros #INostriEroi schenken dabei Schweizer Influencer den Menschen ihre Reichweite, die derzeit das Leben in der Schweiz am Laufen halten. Jetzt gibt es die ersten Ergebnisse. Wie die ausfallen und wer dabei ist? Das gibt es hier zu lesen.  Journalistisch erlebe die Branche derzeit einen Höhenflug, schreibt BDZV-Präsident Döpfner in einem Rundbrief an die Mitgliedsverlage des Verbands. Ökonomisch sei die Branche allerdings schwer getroffen, denn: "Die Anzeigenmärkte kollabieren." Wer nun anspruchsvolle Inhalte verschenke und nach staatlichen Zuschüssen rufe, schaufle der freien Presse ein Grab. Doch in einem Punkt würde auch Döpfner finanzielle Förderung begrüßen. Die SRG schliesst das Jahr 2019 mit einem negativen Unternehmensergebnis von 22,2 Millionen Franken ab. Die Plafonierung des Gebührenanteils für die SRG sowie der starke Rückgang der Werbeeinnahmen konnten durch eine deutliche Reduktion der Ausgaben zwar kompensiert werden, aber die Restrukturierungskosten belasten nun das Unternehmensergebnis zusätzlich, schreibt die SRG in ihrer Mitteilung. Was das Jahr 2019 bei der SRG noch gebracht hat, hat mein Kollege Beat Hürlimann hier zusammengetragen.


Die Schweizerinnen und Schweizer nutzen die Corona-Krise, um Sprachen zu lernen. Diese These kann man aufstellen, wenn man sich auf die Anmeldezahlen bei Babbel anschaut. Die E-Learningplattform registriert Ende März bei den Anmeldungen in der Eidgenossenschaft ein Plus von bis zu 200 Prozent gegenüber den Vorwochen. Warum das so ist, erfahren Sie hier. Seit fast vier Wochen befindet sich die Wirtschaft im Ausnahmezustand. Büros und Geschäfte sind geschlossen, ein Grossteil der Mitarbeiter im Home Office, unendlich viele Video- und Telefonkonferenzen zur Abstimmung. Doch häufig werden die Calls als ineffizient empfunden. Wie sich das vermeiden lässt, erklärt Frank Waible. Der Organisationsentwickler und Coach ist Teil von ConnectingPeople und nennt diese acht Punkte, die jeder bei einem Online-Meeting kennen sollte. Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass nicht nur Unternehmen ihre Werbung auf Facebook und Instagram ausweiten. Das belegt die Werbebibliothek von Facebook, in der sich ablesen lässt, wem die Werbung gezeigt wurde und wie viel der Werbungtreibende dafür ausgegeben hat. Hier zeigt sich, dass die Politik und insbesondere ein Ministerium stärker auf Social-Media-Plattformen investieren. In der Kommunikationsbranche greift Kurzarbeit allerorten um sich, die Stimmung der Angestellten ist gedrückt, wie aktuelle Zahlen von Glassdoor zeigen. Laut einer repräsentativen Umfrage ist die Angst vor Jobverlust besonders stark bei Arbeitnehmern ausgeprägt, die im Bereich Marketing, Medien und Kommunikation beschäftigt sind. Für die von "Petrol Heads" geliebte Marke Porsche ist der erste rein elektrische Sportwagen ein großer Schritt, der von langer Hand strategisch vorbereitet sein will. Im HORIZONT-Interview stellt Oliver Hoffmann, Leiter Marketingkommunikation Porsche, die vier Phasen der Taycan-Kommunikation vor, beschreibt den Wert der jungen Zielgruppe und erläutert die adäquaten Aktivitäten in Corona-Zeiten. Nahrin produziert seit 1954 Gewürze, Bouillons & Vitamine in Schweizer Qualität. Ohne Palmöl, teilweise vegan und ohne Glutamat. Jetzt aktualisiert KSP den Markenauftritt des Nahrungsmittelherstellers. Im Mittelpunkt stehen Werte wie Natürlichkeit, Qualität und Familientradition. Und so sieht das Ganze aus.
Bitte loggen Sie sich hier ein, damit Sie Artikel kommentieren können. Oder registrieren Sie sich kostenlos für H+.
stats