HORIZONT Swiss vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen, die Schweiz fährt schneller als gedacht wieder Richtung Normalität. Ab 11. Mai dürfen Läden, obligatorische Schulen, Museen und Bibliotheken sowie Restaurants und Bars wieder öffnen. Ebenso können Sportler wieder trainieren. Vieles geht aber nur unter strengen Auflagen. Das hat gestern der Bundesrat entschieden. Bis Ende August bleiben aber Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen verboten. Gleichzeitig sollen die Medien finanzielle Unterstützung bekommen. Das ist eine der Nachrichten zum Start in den neuen Tag. HORIZONT Swiss hat aber noch mehr im Angebot.


Digitec Galaxus fährt langsam wieder seine Werbeaktivitäten hoch. Der grösste Online-Händler der Schweiz hatte während des Lockdowns seine Werbemassnahmen nahezu komplett gestoppt. Der Grund dafür waren aber keine Budgetkürzungen im Marketing. Vielmehr kam das Unternehmen, das zur Migros gehört, mit der Bearbeitung der Bestellungen nicht mehr hinterher. Deshalb hat der Retailer seine Logistik verstärkt. Die Medien sind für die direkte Demokratie von zentraler Bedeutung. Sie informieren die Bevölkerung und ermöglichen dadurch wichtige Debatten. Sinkende Erträge machen ihnen jedoch zu schaffen. Um die Rahmenbedingungen für die Medien zu verbessern und ein vielfältiges Angebot in den Regionen zu fördern, hat der Bundesrat gestern beschlossen, die Unternehmen mit einem Massnahmenpaket zu unterstützen. Neben einem Ausbau der indirekten Presseförderung sieht der Bundesrat eine Unterstützung von Online-Medien sowie allgemeine Massnahmen zugunsten der elektronischen Medien vor. Jetzt muss das Parlament entscheiden. Genau vor einer Woche hatte Aldi Schweiz als einer der ersten Detailhändler in der Schweiz begonnen, Hygienemasken zu verkaufen. Der Andrang war gross. In den einzelnen Filialen waren insbesondere die 50-er Packungen mit Masken von renommierten Medizinartikelherstellern rasch ausverkauft, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilt. Trotzdem ist derzeit noch unklar, ob der Discounter weitere Masken verkaufen wird. Wirklich überraschend ist die Empfehlung von einer Mediaagentur nicht: Das Mindshare-Network aus der Group M von WPP rät seinen Kunden, trotz des Corona-bedingten Konjunktureinbruchs ihre Werbeinvestitionen weiter aufrechtzuerhalten. "Marken, die in diesen Tagen proaktiv handeln und die es schaffen, ihre Kommunikation und Mediastrategie klug umzustellen, werden am Ende besser dastehen", glaubt Katja Brandt, CEO von Mindshare für den deutschsprachigen Raum. Bislang blieb die Meldung von HORIZONT, dass bei der Automarke Mini ein Pitch läuft, unbestätigt. Das ändert sich jetzt. Ein Sprecher des Mutterunternehmens BMW Group bejaht auf nochmalige Anfrage, dass es ein Auswahlverfahren gibt. Wer daran teilnimmt, ist jedoch unklar. Gerüchte, der aktuelle Etathalter Jung von Matt sei bereits aus dem Rennen, lassen Kunden und Agentur unkommentiert. Es ist eine der zentralen Fragen, die sich derzeit in vielen Unternehmen stellt. "Wie schaffe ich es als Führungskraft einen neuen Mitarbeitenden in mein Team zu integrieren, wenn alle im Home-Office sind?" Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Aber es gibt sechs Punkte, die Personaler und Chefs jederzeit beachten sollten. Welche das sind, verrät Frank Waible, Organisationsentwickler und Coach beim Berater-Netzwerks ConnectingPeople Online. Hier geht es zu den Tipps. Wenn das komplette Marketing ins Rutschen kommt, ist es dann eine gute Zeit über seine Schrift nachzudenken? Ja, findet Christopher Kollat. Der Senior Vice President / Europa & Managing Director UK und DACH von Monotype hält das sogar für eine gute Idee. Ein kurzes Gespräch über die Bedeutung der Schrift für das Vertrauen. Und auch die Frage, ob es schon eine Coronaschrift gibt, wird hier beantwortet. Facebooks Geldmaschine geriet im März wegen der Corona-Krise ins stottern, aber zuletzt erholten sich die Anzeigenerlöse wieder. Und inzwischen greifen drei Milliarden Nutzer weltweit auf mindestens eine App des Konzerns zu. Die Zahlen für das erste Quartal fielen nun so aus, dass die Anleger die Facebook-Aktie im nachbörslichen Handel am Mittwoch um mehr als zehn Prozent steigen ließen.
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