HORIZONT Swiss vor 9

Neun Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen, jetzt hat es also auch den MercedesCup in Stuttgart und Wimbledon erwischt, das traditionsreichste Turnier in der Tenniswelt. Die Corona-Pandemie verhindert hochkarätige und hart umkämpfte Partien auf dem edlen, ruhmreichen Grün. Ein Schock für die Weltklasse-Spielerinnen und Spieler. Rekordsieger Roger Federer, der auf dem heiligen Rasen seinen neunten Sieg angepeilt hatte, verkündete angesichts der Absage, er sei "am Boden zerstört". Doch aufgeben ist nicht. Er kündigt auf Instagram an, 2021 wieder dabei sein zu wollen. "Ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr wiederzukommen", schreibt er. Das ist aus Schweizer Sicht eine gute Nachricht. Und unter den News zum Tagesbeginn von HORIZONT Swiss gibt es weitere Informationen, die optimistisch stimmen können. Das Corona-Virus hält die Welt in Atem. Auch die Kommunikationsbranche ist von den weitreichenden Einschränkungen aller Lebensbereiche betroffen, viele Unternehmen rechnen mit empfindlichen Umsatzeinbußen. Die dfv Mediengruppe, in der HORIZONT erscheint, spürt die ökonomischen Folgen des Corona-Virus ebenfalls. Aber wir sehen auch Grund zur Zuversicht.  Die NZZ-Mediengruppe blickt trotz Kurzarbeit und Sparmassnahmen nach vorne. Das Medienhaus baut aktuell seine Vermarktung um und formt aus der NZZ Media Solutions die neue Organisation NZZone. Die Einheit soll sich unter anderem auf hochwertige Kundeninszensierungen fokussieren und Werbetreibenden einen Zugang zur kompletten NZZ-Markenwelt ermöglichen. Dabei gewinnen vor allem die Themen Content Marketing und Brand Advertising an Bedeutung. Strategisch verantwortet wird die neue Unit von Remo Baumeler als Managing Director. Corona macht es möglich: Die Schweizerinnen und Schweizer schauen mehr TV und streamen mehr. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Nutzerdaten des TV-Streaming-Anbieters Zattoo hervor. Die Anzahl der monatlich über den Anbieter gestreamten Stunden lag im März um 19 Prozent höher als im Vergleichsmonat Januar. Vor allem angesagt sind derzeit Informationssendungen. Der Automarkt in der Schweiz und in Liechtenstein leidet unter der Coronavirus-Pandemie. Im März bricht die Zahl der neuimmatrikulierten Personenwagen im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast 40 Prozent auf 17.556 Exemplare ein. Trotzdem bleibt in der Quartalsbilanz nach wie vor VW auf Platz 1 im Ranking der meistgekauften Marken. Nachdem die Wachstumsstory von Snapchat 2018 einen Dämpfer bekam, geht es seit einigen Monaten wieder bergauf. Die App mit dem Geist kann Nutzerzahlen und Werbeerlöse steigern. In der DACH-Region zieht seit Januar Götz Trillhaas die Fäden für den Betreiber Snap. Ein exklusives Gespräch über seine Agenda, Werbung in Corona-Zeiten und den aufstrebenden Konkurrenten TikTok. Es ist eine Aktion, die es so noch nie gab. Die Züricher Kommunikationsagentur PRfact AG lanciert heute um 12 Uhr gemeinsam mit der Influencer-Marketing-Agentur Reachbird eine nationale Kampagne. Unter den Hashtags #ÜsiHeldä #NosHéros #INostriEroi schenken Schweizer Influencer denen Reichweite, die derzeit das Leben in der Eidgenosschaft an vielen Stellen am Laufen halten. Es geht um Wertschätzung und Dankbarkeit, beispielsweise gegenüber Medizinern, Supermarktmitarbeitern, Polizisten, Pflegerinnen und Pflegern.  Manor reagiert auf den Trend zur Online-Lebensmittelbestellung und die Auslastungen bei Wettbewerbern wie Coop und Migros. Die grösste Warenhauskette der Schweiz bietet ihren Kunden jetzt einen Heimlieferservice an. Dem Start des neuen Angebots war eine einwöchige Testphase vorausgegangen. Die Mindestbestellmenge liegt bei 50 Franken. Bestellt werden kann via Telefon oder E-Mail. Die Empörung reichte bis in oberste politische Kreise: Nachdem Adidas angekündigt hatte, wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise die Mietzahlungen für seine Shops auszusetzen, hagelte es Kritik von gleich mehreren Bundesministern. Jetzt rudert der Sportartikler zurück und bittet via Zeitungsanzeige um Entschuldigung. Die NR SWISS AG bietet jetzt einen Teil ihres Produkt- und Service-Angebots kostenlos und unverbindlich an, um Schweizer Unternehmen, Institutionen und Verbände während der Corona-Krise zu unterstützen. Unter anderem soll ein redaktionell erstellter E-Mail-Medienspiegel täglich über die wichtigsten wirtschaftlichen und finanzpolitischen Aspekte und Entwicklungen informieren.
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