HORIZONT Swiss vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen, gestern Abend gab es ein Gipfeltreffen der besonderen Art. Die Ski-Stars Beat Feuz und Daniel Yule diskutierten mit Audi-Ambassadorin Tina Weirather und Katharina Momani, CMO Audi Switzerland, über Vorsprung durch intelligente Performance. Es war ein leidenschaftlicher Talk über den inneren Antrieb, die Lust auf Höchstleistung und die Herausforderung, immer wieder Grenzen neu auszuloten. Um ein anderes wichtiges Thema geht es heute um 13 Uhr. Dann veranstaltet HORIZONT einen Clubhouse-Talk zum Thema Diversität in der Werbe- und Agenturbranche. Chefredaktorin Eva-Maria Schmidt und Redaktorin Bärbel Unckrich haben spannende Gesprächsteilnehmer zu Gast. Bei den News zum Start in den Tag spielt die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.

Retail Media ist in der Schweiz noch ein Nischenthema. Trotzdem lohnt es sich für Werbe-Auftraggeber, mit der Disziplin zu beschäftigen. Das zeigte einmal mehr der jüngste HORIZONT Swiss Digital Talk. Retail Media kann sich zu einem echten Boost für Marken entwickeln, wenn es das Marketing strategisch richtig anpackt. Dazu gehört der auch der Umgang mit Daten. Was bei dem Webinar, das vom SWA und HORIZONT Swiss veranstaltet wird, noch wichtig war, erfahren Sie hier. Corona hinterlässt in der Bilanz der TX Group für das vergangene Jahr tiefe Spuren. Wie der Medienkonzern heute Morgen mitteilt, sank der Umsatz um 13,3 Prozent auf 935,2 Millionen Schweizer Franken. Unter dem Strich bleibt am Ende des Jahres ein Reinverlust von 94,6 Millionen Franken. 2019 hatte der Gewinn noch bei 97,8 Millionen gelegen. Immerhin: Im zweiten Semester 2020 hatten die Erlöse im Konzern wieder angezogen.
2021 könnte das Jahr werden, in dem sich in den Unternehmen der Einsatz von Marketingtechnologien professionalisiert. Der Wunsch nach mehr Effizienz, Budgetdruck, schnellere und bessere Entscheidungsgrundlagen sowie veränderte Kundenbedürfnisse sind dafür unter anderem die Auslöser. Nach der Studie European Marketing Agenda steht das Thema in der Schweiz hinter Budgetreduzierungen und der Umgestaltung des existierenden Geschäftsmodells auf Platz 3. Wir haben dazu eine Umfrage unter Schweizer Top-Entscheidern gemacht. Heute antwortet Jenny Zehnder, Lead Marketing and Communications bei Liip. Nachhaltigkeit ist für Nikin nicht einfach ein Modewort. Es ist eine Verpflichtung. Das junge Modelabel pflanzt für jedes verkaufte Produkt einen Baum. Seit dem ersten Tag begleitet das Motto "Tree by Tree" das Unternehmen. Der Natur etwas zurückgeben, nennen sie das bei Nikin. Das schätzen Kundinnen und Kunden zunehmend, die auf der Website als Treeplanter begrüsst werden. Die 1,1 Millionen-Grenze ist geknackt. Im Laufe des Jahres soll die zwei Millionen-Marke fallen, damit die Welt ein bisschen grüner wird. Aldi Süd gibt sich selbst ein Versprechen: "Wir machen nachhaltiges Einkaufen für alle leistbar". Diese Ziel hat der deutsche Discountriese, zu dem auch Aldi Suisse gehört, gestern in seiner neuen globalen Corporate Responsibility-Strategie und seiner Vision für 2030 formuliert. Der Anspruch schliesst dabei Themen wie die Achtung der Menschenrechte, eine bessere Nutzung von Ressourcen und das Erreichen von Emissionsfreiheit und eine Positionierung als attraktiver Arbeitgeber mit ein. Aldi Suisse setzt Teile der Strategie bereits um. Mit linearem Fernsehen geht es im Werbegeschäft bald richtig nach unten und Influencer Marketing hat seine Seele verloren - im Interview mit HORIZONT analysieren die JOM-Geschäftsführer Henning Ehlert und Volker Neumann das aktuelle Media-Business und stellen dabei ein paar kontroverse Thesen auf. Sechs Jahre nach der Gründung muss InfluencerDB aufgeben. Wie CEO Robert Levenhagen in einem Blogpost erklärt, verwehrt Facebook der Firma den Zugang zu seiner Entwickler-Schnittstelle - und entzieht der von InfluencerDB angebotenen Software damit die Lebensgrundlage. Wie es für Levenhagen selbst weitergeht, ist noch offen. Exklusivität wird häufig als Marketing-Tool eingesetzt, um Produkte und Anwendungen für bestimmte Zielgruppen besonders interessant zu machen. Eines der jüngsten Beispiele ist die App Clubhouse, wo zumindest aktuell noch all jene ausgeschlossen sind, die kein iPhone besitzen und keine Einladung zu der Plattform haben, ebenso gehörlose Menschen. Dass dieser und andere wenig inklusive Ansätze nicht mehr zeitgemäß sind und Unternehmen dadurch außerdem viel Marktpotenzial verschenken, führt Birgit Maier, Expertin für Experience Architecture bei der Strategieagentur und Designberatung Diffferent, in ihrem Gastbeitrag für HORIZONT Online aus.

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