HORIZONT Swiss vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen, glaubt man Uber, dann gehört die Schweiz zu den vergesslichsten Ländern der Welt. Im "Lost and Found-Index" des Fahrdienstanbieters ist die Eidgenossenschaft von Platz 9 auf Platz 5 aufgestiegen, hinter Italien, Norwegen, Spanien und Schweden. Am häufigsten lassen die Fahrgäste in der Schweiz Telefone oder Kameras liegen, gefolgt von Portemonnaies und Kleidungsstücken. Unsere News zum Beginn des Tages gehören nicht dazu. Sie werden überall mitgenommen.


 Jelmoli wandelt sich. Das traditionsreiche Warenhaus bekommt im April mit der Österreicherin Nina Müller nicht nur eine neue CEO und drei neue Stores am Flughafen, sondern gibt sich auch ein neues Äusseres. Das Corporate Design wird aufgefrischt. Der Claim "The House of Brands" entfällt. Entwickelt hat den neuen Auftritt Jung von Matt/Brand Identity. Den Werbemarkt nicht ganz aufgeben, den Lesermarkt konsequent digitalisieren: Die Neue Zürcher Zeitung sieht sich in ihrer Strategie bestätigt. Das sagt CEO Felix Graf im aktuellen HORIZONT-Interview. Knapp 167.000 Kunden zahlen derzeit für digitale NZZ-Produkte. Das Ziel, bis 2022 auf 200.000 zahlende Kunden zu kommen, werde man vorzeitig erreichen. Davon können andere Titel nur träumen. Und Graf hat auch eine klare Meinung zu Kooperationen. Hier kann er sich durchaus Partnerschaften vorstellen. Xavier Naidoo muss die DSDS-Jury vorerst verlassen. Das hat RTL entschieden. Der Sender zieht damit die Konsequenzen aus den Rassismus-Vorwürfen gegen den 48-jährigen Sänger. Der Mannheimer bestreitet die Vorwürfe entschieden. Auslöser der Debatte ist ein Video, in dem zu sehen ist, wie er ein Lied mit umstrittenen Textzeilen singt. Er schrieb am Mittwoch bei Facebook, seine Aussagen seien absolut falsch interpretiert worden. Zu den Hintergründen und der Entstehung des Videos äußerte er sich aber nicht. Meist wird bei Rankings von Mediaagenturen schlicht auf das betreute Werbevolumen geschaut. Das hat auch seine Berechtigung. Das Recma-Institut gibt neben seiner Billing-Rangliste aber auch einen Qualitätsreport heraus, der weitere Kriterien berücksichtigt. Bewertet werden zum Beispiel das Abschneiden bei Pitches, die interne Aufstellung und Struktur sowie das Kundenprofil. Dabei schneidet Carat am besten ab. Die Generation Z ist nicht nur für Eltern und zukünftige Arbeitgeber eine ziemlich harte Nuss. Auch für Marketer ist sie schwer zu knacken. Stephanie Wißmann, Vice President Digital and Growth bei dem Messaging-Dienstleister Tyntec, erklärt in ihrem Gastbeitrag bei HORIZONT Online, warum das Smartphone und WhatsApp eine zentrale Rolle bei der Ansprache der Gen Z spielen sollten. Ab 2022 sollen die ersten vollelektrischen Smart-Modelle aus dem Joint Venture von Daimler mit der chinesischen Geely-Holding auf den Straßen rollen. Wie dann Marketing und Werbung organisiert werden, ist noch nicht bekannt. Fest steht allerdings, dass für die Übergangsphase schon jetzt ein Agenturauswahlverfahren läuft. Auch bei der BMW-Marke Mini läuft ein Ausschreibungsverfahren.  Die beiden Hilfswerke die beiden Hilfswerke HEKS und Brot für alle verpflichten Erdmanpeikser als neue Agentur für die Markenführung. Die Bieler Kreativen hatten sich in einem Pitch durchgesetzt, der Ende des vergangenen Jahres stattfand. Corona zum Trotz: Basel investiert weiter als Standort für sportliche Grossveranstaltungen. Der Grosse Rat bewilligte am Mittwoch einstimmig zwei Millionen Franken, um weitere Europa- oder Weltmeisterschaften an den Rhein zu holen. Unter anderem beherbergt die Stadt bisher die Swiss Indoors und die Yonex Badminton Swiss Open.
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