Homeoffice

Sechs Punkte für das Onboarding neuer Mitarbeiter

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Es ist eine der zentralen Fragen, die sich derzeit in vielen Unternehmen stellt: "Wie schaffe ich es als Führungskraft einen neuen Mitarbeitenden in mein Team zu integrieren, wenn alle im Home-Office sind?" Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Aber es gibt sechs Punkte, die Personaler und Chefs jederzeit beachten sollten. Welche das sind, verrät Frank Waible. Der Organisationsentwickler und Coach ist Teil des Berater-Netzwerks ConnectingPeople Online.

Neue Mitarbeiter einzuarbeiten war schon immer eine Aufgabe, die mehr erforderte als dem neuen Kollegen die Kantine zu zeigen und in seine neuen Aufgaben einzuweisen. Doch mit der Corona-Pandemie ist der Prozess komplizierter und aufwendiger geworden. Das fängt mit der Begrüssung an, geht über die Einführung via Videokonferenz und Schichtbetrieb im Büro und endet bei Kurzarbeit und veränderte Hygienerichtlinien. "Es ist eine große Aufgabe, neue Mitarbeiter gut ins Unternehmen und die Abteilung einzuführen, wenn sich die ursprünglichen Arbeits-/Rahmenbedingungen geändert haben", sagt Frank Waible.

Frank Waible ist Mitglied im Beraternetzwerk ConnectingPeople
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Frank Waible ist Mitglied im Beraternetzwerk ConnectingPeople
Der Organisationsentwickler und Coach ist Teil des Berater-Netzwerks ConnectingPeople Online. Und hat jahrelang bei dem Walldorfer Softwarekonzern SAP im Personalwesen gearbeitet. Für HORIZONT Swiss hat er sechs kurze Punkte entwickelt, die das Onboarding von neuen Kollegen im Homeoffice- und Abstandszeitalter erleichtern.



1. Wichtig ist eine Einführungsveranstaltung, egal ob in Präsenz oder Online, um das gewünschtes Bild über den neuen Arbeitgeber zu vermitteln und ein gemeinsames Verständnis zu schaffen.
- Bei einer Online-Einführung via Video-Chat. Alle Teilnehmer schalten die Kamera ein. Jeder will nämlich wissen, wie der Mensch zur Stimme aussieht, egal ob Chef oder neuer Mitarbeiter
- Ermöglichen Sie auch per Video Austauschmöglichkeiten den Kolleginnen und Kollegen, die zum selben Zeitpunkt eingestellt werden. Sie können so ihre Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig motivieren und stützen.
- Wichtig ist auch der Austausch in den ersten Tagen mit Führungskräften des Unternehmens, etwa in Form einer Podiumsdiskussion mit Fragen und Antworten.

2. Grundeinweisung zur persönlichen IT-Ausstattung und Umgang mit Sicherheit
- Auf was müssen die neuen Kollegen bei den Themen Datenschutz und Sicherheit achten?
- Was gilt es zu beachten, wenn im Homeoffice gearbeitet wird, etwa Pausen, Vertrauensarbeitszeit oder Zeiterfassung, Tennung von Berufs- und Privatleben)? 3. Persönlichen Mentor anbieten, der aus der Abteilung kommt und für alle Arten von Fragen zur Verfügung steht.  Heute wichtiger den je, wenn jemand aus dem Home-Office arbeitet.


4. Einführung in die Abteilung mit Aufgaben, den Kollegen.

5. Einen persönlichen Aktions-/ Einarbeitungsplan für den Mitarbeiter entwickeln
- An welchen Stellen findet der neue Mitarbeiter firmen & aufgabenspezifische Informationen zur Organisationsstruktur, Prozesse & Aufgabenschnittstellen sowie Werte und Firmenkulturthemen
- Notwendige Schulungen anbieten und einen Plan dafür entwickeln - etwa für Systeme, Prozesse und Firmenkultur
- Meilensteine für die persönliche Einarbeitung definieren.

6. In den ersten sechs Wochen ganz wichtig: Täglicher Video-Austausch/Gespräch mit Chef sowie den Kolleginnen und Kollegen, um die Verbindlichkeit zu erhöhen und das erste Vertrauen und Sicherheit auszubauen. mir

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