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Startup Adresta wird eigenständig

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Das Gründerteam von Adresta: Mathew Chittazhathu, Leonie Flückiger und Nicolas Borgeaud (v.l.)
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Das Gründerteam von Adresta: Mathew Chittazhathu, Leonie Flückiger und Nicolas Borgeaud (v.l.)
Die Helvetia gründet ihr Startup Adresta aus. Das Jung-Unternehmen war im internen Kickbox Programm entstanden und bekämpft Fläschungen im Uhrenmarkt. Alle wichtigen Stationen einer Uhr werden mittels der Blockchain-Technologie digital für Hersteller, Händler und Käufer transparent zur Verfügung gestellt.
Adresta mit Sitz in Zürich kann jetzt auf eigenen Füssen stehen. Das Startup ist als Teil des Corporate-Incubator-Programms bei der Helvetia im Dezember 2019 entstanden. Die Assekuranz will mit dessen Hilfe, neue Geschäftsmodelle entwickeln und zur Marktreife bringen. Ziel von Adresta ist es, für mehr Sicherheit und Transparenz im Uhrenmarkt zu sorgen. So werden digitale Zertifikate erstellt, von der Herstellung über den Service bis hin zum Gebrauchtverkauf sicher auf einer Web-Applikation gespeichert. "Rund um das ständig aktualisierte digitale Zertifikat entstehen neue Möglichkeiten der Kundenerfahrung. Marken schaffen Emotionen und Interaktionsmöglichkeiten für alle Akteure im Lebenszyklus der Uhr. After-Sales-Prozesse, wie etwa die Versicherungen, werden erleichtert", heisst es unter anderem auf der Homepage des Unternehmens.


Besonders im Markt der gebrauchten Luxusuhren könnte das für mehr Vertrauen sorgen. Jede Uhr, deren Hersteller Partner des jungen Unternehmens ist, kann zweifelsfrei identifiziert werden, so die Idee. Und das scheint im Markt anzukommen. Mit dem Genfer Hersteller Czapek & Cie hat Adresta bereits den ersten Kunden gewonnen.
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