Graubünden Ferien

Coronakrise stoppt die Fernmarktinitiative

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Die Fernmarktinitiative von Graubünden Ferien pausiert
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Die Fernmarktinitiative von Graubünden Ferien pausiert
Graubünden Ferien hat sämtliche Marketingaktivitäten in den Fernmärkten gestoppt. Um neue Gäste aus Ländern wie China und USA zu gewinnen war die Marketingorganisation mit Hotelleriesuisse Graubünden und Partnerhotels eine Kooperation eingegangen. 2019 startete der Marktaufbau in China und den Golfstaaten, für 2020 war USA vorgesehen. Jetzt macht die Coronakrise der Kommunikationsoffensive einen Strich durch die Rechnung.
Zwar soll die Aufbauarbeit im Hintergrund weiter laufen. Doch erstmal stehen die Marketingaktivitäten von Graubünden Ferien in den Fernmärkten China, Golfstaaten und USA auf on Hold.


Die Fernmarktinitiative hat das Ziel, die Logiernächte von Gästen aus dem asiatischen Raum, den Golfstaaten sowie aus den USA zu steigern. Bisher hätten diese Herkunftsländer einen im schweizweiten Vergleich unterdurchschnittlichen Anteil an den Übernachtungen in Graubünden, heisst es in einem Newsletter. Derzeit soll die Kommunikation vor allem Individualreisende im Sommer erreichen. Um in den Märkten Fuss zu fassen, ist GRF vor Ort vertreten durch eigene Repräsentanten. Sie sollen dafür zu sorgen, dass Graubünden auf die Agenda der örtlichen Reisebüros kommt und in deren Programme, Kataloge und Internetplattformen aufgenommen wird. Für jeden Markt werden Angebote spezifisch zusammengestellt.

Und das ist nicht das einzige Thema, bei dem das Virus die Plänes der Tourismusorganisation durcheinanderwirbelt. So wird die für den 15. April geplante ordentliche Generalversammlung vertagt. Bisher war eine Austragung im Vorfeld des Schweizer Ferientages von Schweiz Tourismus in Arosa vorgesehen gewesen. Doch auch dieser wurde abgesagt. Wann die Generalversammlung stattfinden wird, ist offen. Fest steht dagegen, dass die Organisation am Datum des Graubünden Tourismustages am 13. Oktober 2020 festhält.
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