Goldbach-CEO Michi Frank im Interview

"Allianzen werden längerfristig sehr wichtig"

Michi Frank, CEO Goldbach
© Goldbach
Michi Frank, CEO Goldbach
Klassisches Verlagshaus trifft auf multimedial aufgestellten Vermarkter, Print und analoge Plakate auf digitale Medien. Durch die Fusion von Tamedia und Goldbach vereinen sich unterschiedliche Portfolien und Unternehmenskulturen. Im Januar nehmen Goldbach und Tamedia mit dem neuen Executive Committee den Markt gemeinsam in Angriff. Im Interview erklärt Michi Frank, Kopf des neuen Executive Committees, wie man dieses Jahr des Umbruchs bewältigt hat und mit welchen Strukturen und Plänen man ins Jahr 2020 startet.
2020 nimmt das neue Executive Committee seine Arbeit auf, das ist der vorläufige Schlusspunkt der Goldbach-Tamedia-Fusion. Wie haben Sie das Zusammenwachsen erlebt? Welche Stolpersteine und Reibungspunkte gab es? Wir befinden uns mitten im Prozess und wachsen von Tag zu Tag näher zusammen. Der Januar 2020 ist insofern kein Schlusspunkt der Fusion, vielmehr ein Meilenstein. Ich erlebe das Zusammenwachsen sehr konstruktiv und würde weder von Stolpersteinen noch von Reibungspunkten sprechen.

Keine Reibungspunkte? Aber zumindest die Kultur der Häuser schien eher unterschiedlich. Wie schwer war es, sie zu vereinen? Die Unternehmenskulturen sind zwar unterschiedlich, wir haben aber auch viele gemeinsame Nenner, wie etwa die starke digitale Stellung. Der Prozess hin zu einer gemeinsamen Kultur ist noch lange nicht abgeschlossen, das braucht viel Zeit.

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