Gewinnspiel-Panne

Detailhändler Otto's verschenkt zu viele Toyotas

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Mit einem Post auf Facebook und einer Mail an die vermeintlichen Gewinner entschuldigt sich Otto's für die Gewinnspielpanne
© Otto's / Screenshot
Mit einem Post auf Facebook und einer Mail an die vermeintlichen Gewinner entschuldigt sich Otto's für die Gewinnspielpanne
Es war als normale Marketingaktion gedacht, doch eine technische Panne bescherte dem Detailhändler Otto's aus Sursee am Wochenende einen PR-Gau. Statt einem Toyota Yaris verschenkte das Unternehmen am vergangenen Sonntag bei einem Gewinnspiel das Modell 770 Mal. Der Händler reagierte und entschuldigte sich, trotzdem ist mancher Teilnehmer verschnupft.
40 Tage lang hatte alles beim Online-Bingo des Discounters Otto's perfekt funktioniert. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Wochen so 1600 Preise im Wert von 120.000 Schweizer Franken verlost und viele Menschen beglückt. Doch ausgerechnet beim Hauptpreis, kurz vor Schluss der Marketing-Aktion, gab es eine technische Panne. Statt einer Personen gewannen 770 Schweizer einen Toyota Yaris im Wert von rund 20.000 Franken.
Mit einem Post auf Facebook und einer Mail an die vermeintlichen Gewinner entschuldigt sich Otto's für die Gewinnspielpanne
© Otto's / Screenshot
Mit einem Post auf Facebook und einer Mail an die vermeintlichen Gewinner entschuldigt sich Otto's für die Gewinnspielpanne
Die Enschuldigung kam prompt in den sozialen Netzwerken und per Mail, nachdem das Unternehmen den Fehler bemerkt hatte. "Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns in aller Form bei den betroffenen Kundinnen und Kunden", erklärt CEO Mark Ineichen in einem langen Post auf Facebook. Darin gibt es auch eine Erklärung für das Missgeschick. "Die weiteren Personen wurden aufgrund einer technischen Panne irrtümlicherweise über den vermeintlichen Gewinn informiert", heißt es bei Otto's. Trotzdem kann sich immerhin eine Person über das Auto freuen, die weiteren, vermeintlichen, Gewinner wenigstens über einen Gutschein für die nächste Online-Bestellung. Die Netzgemeinde reagiert wie immer in solchen Fällen - mit Verständnis, aber auch mit Wut. mir



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