Genossenschaft Migros Zürich

Kommunikativer Auftakt für den neuen Event-"Leuchtturm" in Oerlikon

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Das Logo der neuen Eventhalle in Oerlikon
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Das Logo der neuen Eventhalle in Oerlikon
Mit einem Paukenschlag in Form eines Dîner surréaliste des Künstlers Charles Kaisin und über 100 Gästen startete die Genossenschaft Migros Zürich die Kommunikation für die Halle 550 in Oerlikon. Diese muss zwar noch den behördlichen Auflagen entsprechend umgebaut und als moderne Messe-, Kongress-, Event- und Tagungsplattform eingerichtet werden, doch das Vermarktungsteam um Claudio Losa nimmt ab sofort Anfragen und Reservationen entgegen. Eröffnet wird die Halle im Oktober 2020.
Ihre Nutzfläche misst 7383 m2, sie lässt sich aber in vier unterschiedlich grosse Räume samt Innenhof aufteilen, sie bietet Platz für Events, Messen und Kongresse mit bis zu 3500 Personen und sie steht ab Oktober 2020 zur Verfügung: Die Halle 550 an der Ricarda Huch-Strasse in der Nähe des Bahnhofs Zürich-Oerlikon, angrenzend zum MFO-Park und Wand an Wand zum bekannten StageOne.
Die Halle 550 erhält eine transparente Front.
© Visualisierung SpilmannEchsle
Die Halle 550 erhält eine transparente Front.
Die ehemalige Industriehalle der ABB, erbaut in den Jahren 1896 bis 1930, diente vor Jahren zwar schon einmal als Eventhalle, wegen der verschärften Auflagen der Behörden konnte sie seither aber nur periodisch und beschränkt zwischengenutzt werden – für einen regulären Betrieb waren die erforderlichen Investitionen zu hoch. Unterdessen aber hat sich die Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) bereit erklärt, den Umbau mit einem zweistelligen Millionenbetrag zu finanzieren, als Gegenleistung kann sie die Halle 20 Jahre lang betreiben.
Industrielles Ambiente.
© Visualisierung SpilmannEchsle
Industrielles Ambiente.
Zwar soll die Halle 550 dereinst selbsttragend betrieben werden und die Investitionen auch wieder einspielen, doch die GMZ versteht ihr finanzielles Engagement nicht bloss als reines Business. „Es geht uns nicht nur um den Profit, sondern auch um den Erhalt eines Industriedenkmals“, sagt Claudio Losa, Leiter Eventhallen. Er bezeichnet die zukünftige Eventlocation denn auch als „Schweizer Leuchtturm für Events, Messen und Veranstaltungen“.
An einzelnen Fassaden sind grosszügige Fenster vorgesehen.
© Visualisierung SpilmannEchsle
An einzelnen Fassaden sind grosszügige Fenster vorgesehen.
Zudem sei die Nachfrage nach grossen Hallen für Generalversammlungen, Messen und Kongresse vorhanden. „Es geht deshalb auch darum, den Kunden die entsprechenden Möglichkeiten und der GMZ das Business längerfristig zu sichern“, sagt Losa. Der Hintergrund: Die GMZ betreibt in Oerlikon schon seit 15 Jahren das erwähnte StageOne (3500 m2) und auch die Halle Chicago 1928 (400 m2), sie kennt also die Bedürfnisse der Eventbranche. Kommt hinzu: Sowohl beim StageOne als auch beim Chicago 1928 handelt es sich um Zwischennutzungen, die jeweils nur um drei Jahre verlängert werden. Ähnliches gilt für die Halle 622 in der Nähe, die von der Music & Arts AG betrieben wird. Irgendwann werden diese Zwischennutzungen aber auslaufen – eine ungewisse Situation für Messen und andere Grossanlässe, die länger voraus planen. „Mit der Halle 550 kann die GMZ nun dem Bedürfnis nach Planungssicherheit entgegenkommen“, sagt Losa.
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Die Halle 550 wird nach einem flexiblen Raumkonzept gestaltet. Das Industriegebäude kann dabei in verschiedene Bereiche aufgeteilt werden, die dank eines Trennwandsystems einzeln oder kombiniert genutzt werden können. So lassen sich sowohl kleinere Räume wie auch bis zu 22 Meter hohe Hallen für Messen, Ausstellungen und Events schaffen. Diese Flexibilität ermöglicht die Gestaltung von Anlässen, zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse der Veranstalter. Modernste Infrastruktur in den Bereichen Technik, Gastronomie und Vernetzung soll dereinst den modularen Aufbau ergänzen und die planerische Gestaltungsfreiheit erhöhen. Kurz: Die Halle 550 soll nach dem „Plug & Play“-Konzept und „Suppliers Choice“ betrieben werden – und nach dem Motto „Anything goes“. „Wir freuen uns sehr auf die modernste Eventplattform der Schweiz“, sagte Thomas Busin, Leiter Direktion Gastronomie der GMZ, am Auftakt-Diner vom 31. Oktober.
Dachöffnungen lassen in der wärmeren Jahreszeit und bei trockenem Wetter frische Luft und Tageslicht in die Halle strömen.
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Dachöffnungen lassen in der wärmeren Jahreszeit und bei trockenem Wetter frische Luft und Tageslicht in die Halle strömen.
Noch etwas kommt hinzu: Ein Durchgang zum StageOne. Dieser besteht zwar schon, soll aber ausgebaut werden. „Das schafft dann eine bespielbare Gesamtfläche von mehr als 10.000 m2“, erklärt Claudio Losa. Und für einen Industriebau ganz speziell: Manche Räume werden mit grosszügigen Fenstern und beweglichen Dachöffnungen versehen. Letztere lassen zumindest in Sommermonaten frische Luft und Sonnenlicht eindringen. Zuständig für den Umbau ist das Büro Spillmann Echsle Archithekten AG. Und betrieben wird sie von den Catering Services der Migros Zürich. knö
An einzelnen Fassaden sind grosszügige Fenster vorgesehen.
© Visualisierung SpilmannEchsle
An einzelnen Fassaden sind grosszügige Fenster vorgesehen.

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