Coronakrise

Facebook will staatliche Gesundheitsorganisationen unterstützen

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Unten die Projekt-Seite "Developers.facebook.com/products/messenger/coronavirus". Hier hilft Facebook staatlichen Gesundheitsorganisationen Top-Entwickler für kostenlose FB-Messenger-Lösungen zu finden. Links der Messenger des argentinischen "Ministerio de Salud de la Nacion" mit Corona-Ticker. Rechts jener des Bundesamt für Gesundheit BAG OFSP UFSP ohne Corona-Dialogangebot für besorgte Bürgerinnen und Bürger.
© Screenshot/huerlimann
Unten die Projekt-Seite "Developers.facebook.com/products/messenger/coronavirus". Hier hilft Facebook staatlichen Gesundheitsorganisationen Top-Entwickler für kostenlose FB-Messenger-Lösungen zu finden. Links der Messenger des argentinischen "Ministerio de Salud de la Nacion" mit Corona-Ticker. Rechts jener des Bundesamt für Gesundheit BAG OFSP UFSP ohne Corona-Dialogangebot für besorgte Bürgerinnen und Bürger.
Um Gesundheitsbehörden und -organisationen in ihrem Einsatz gegen die Coronavirus-Pandemie zu unterstützen, arbeiten Facebook gemeinsam mit Entwicklern auf der ganzen Welt an Lösungen für den Facebook Messenger. Der Messenger kann kostenlos von staatlichen Einrichtungen genutzt werden, um schnell und zuverlässig Informationen zu COVID-19 bereitzustellen. Rund um die Uhr! Zu jedem Thema! Für alle!

Die Botschaft ans Ziel bringen

Nie zuvor in der jüngeren Kommunikationsgeschichte war es dringlicher, begriffen zu haben und befähigt zu sein, mit der Botschaft dahin zu gelangen, wo die Zielgruppe hockt. Und das ist im Falle der Coronakrise die ganze Schweiz. Also jede und jeder! Auch die Botschaft ist eigentlich klar: Bleibt zu Hause! Aber als ob nicht schon schwer genug, kommt hinzu, dass die Menge an Informationen und Geschichten, die zum Thema Corona zirkulieren, all das an Kommunikation pulverisiert, was jemals zuvor über ein einziges Ereignis produziert wurde. In dieser Situation ist es von ganz grosser Dringlichkeit, dass die Informationen der glaubwürdigsten Quellen ungefiltert zu den Zielgruppen gelangen. Und das sind, davon dürfen wir ausgehen, die Behörden. In der Schweiz das BAG - Bundesamt für Gesundheit.
Der Link zur Seite: https://developers.facebook.com/products/messenger/coronavirus
© developers.facebook.com
Der Link zur Seite: https://developers.facebook.com/products/messenger/coronavirus

Das globale Facebook-Messenger-Projekt

Um die Behörden dabei zu unterstützen, hat Facebook für den Messenger ein globales Programm gestartet, um explizit staatliche Gesundheitsorganisationen und UN-Gesundheitsbehörden mit Entwicklern zu verbinden, die ihnen helfen können, Messenger am effektivsten zu nutzen, um dringende und genaue Informationen auszutauschen und vor allem um die Reaktionszeiten im Informationsaustausch mit betroffenen Bürgern zu beschleunigen. Denn wie fast immer bei digitalen Projekten, geht es um die Frage nach raschem und unkomplizierten Zugang zu Know how: Wie richtet man einen Messenger-Bot ein, der Tag und Nacht zu möglichst allen relevanten Themen in möglichst vielen Sprachen klar verständliche Antworten auf Fragen besorgter Bürger liefert? Genau dafür hat Facebook ihre Entwicklungsgemeinde zusammengetrommelt, um jetzt staatlichen Gesundheitsbehörden kostenlose Dienste anzubieten, mit deren Hilfe diese den Facebook-Messenger zur Bewältigung des immensen Informationsbedarfs für und in der breiten Bevölkerung nutzen können.

Entwickler helfen kostenlos!

Die Partner haben angeboten, diesen Organisationen während dieser Krise ihre Dienste kostenlos zur Verfügung zu stellen. Entwickler helfen beispielsweise bei der Automatisierung von Antworten auf häufig gestellte Fragen, wodurch überlastete Mitarbeiter entlastet werden können. Sie zeigen den Organisationen auch, wie sie Updates am effektivsten für ihre Zielgruppe freigeben und bei Bedarf nahtlos von automatisierten Konversationen zu Chats mit einer lebenden Person übergehen können.

Start mit argentinischem Gesundheitsministerium

Gestern startete das argentinische Gesundheitsministerium mit Unterstützung von Botmaker.com den Messenger-Einsatz, um Fragen der Öffentlichkeit zum Coronavirus zu beantworten und rund um die Uhr schnelle, zuverlässige und offizielle Ratschläge geben zu können. Organisationen wie UNICEF und das pakistanische Ministerium für nationale Gesundheitsdienste, Vorschriften und Koordination (NHSRC) verwenden Messenger ebenfalls, um sicherzustellen, dass die Menschen über die neuesten Informationen zu COVID-19 verfügen.
© Screenshot

Das sagt Zafar Mirza, Sonderbeauftragte des pakistanischen Gesundheitsministers

„Die Unterstützung von Facebook bei der globalen Coronavirus-Krise wird von entscheidender Bedeutung sein, um das öffentliche Bewusstsein zu stärken und unsere Bürger mit wichtigen Gesundheitstipps zu stärken, die die Sicherheit der Gemeinden in Pakistan und Umgebung gewährleisten Welt. 
Die Messenger-Erfahrung ermöglicht es unserem Ministerium, unsere Unterstützung zu skalieren und Bürgern zu helfen, die aktuelle Informationen über das Coronavirus suchen, während unsere Hotline für kritischere Fälle offen bleibt. “
© messengernews.fb.com




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