Europäisches Patentamt

ABB, Hoffmann-La Roche und Nestlé melden die meisten Patente an

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ABB ist das Schweizer Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt
© ABB / Screenshot
ABB ist das Schweizer Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt
Die Patentanmeldungen aus der Schweiz beim Europäischen Patentamt sind zwar im vergangenen Jahr rückläufig gewesen. Trotzdem gehört die Eidgenossenschaft auf Platz 7 weiterhin zu den Top-10 im Länderranking. Das geht aus einer Erhebung des Europäischen Patentamts hervor. Danach gingen die Anmeldungen gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent zurück. Die meisten Registrierungen kommen mit über 44.000 aus den USA. Das anmeldefreudigste Unternehmen aus der Schweiz ist ABB.

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 8112 Patentanmeldungen aus der Schweiz. Das bedeutet im Ranking der grössten Patentanmeldeländer Platz 7. Damit liegt die Schweiz fast 2000 Anmeldungen mehr beim Europäischen Patentamt (EPA) registrieren lassen als die Niederlande auf Platz 8, aber eben auch 1000 weniger als Südkorea auf Platz 7. Das geht aus den Zahlen des EPA hervor, die heute publiziert worden sind. Die meisten Anmeldungen stammen aus den USA mit über 44.000, vor Deutschland mit knapp 26.000 und Japan mit 21.841.

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Unter den Top 10 der anmeldefreudigsten Firmen befindet sich keine Vertreterin aus der Schweiz. Hier belegen die ersten drei Plätze Samsung, Huawei und LG. Mit ABB und 678 Anmeldungen taucht das erste Unternehmen aus der Schweiz auf Platz 22 auf. Knapp dahinter rangiert der Basler Pharmariese Hoffmann-La Roche mit 656 Anmeldungen. Den dritten Platz im nationalen Ranking belegt Nestlé mit 444 Registrierungen von Innovationen. 

Die meisten Anmeldungen stammen in der Schweiz im Übrigen aus der Konsumgüter-Sektor. Hier meldet das Europäische Patentamt ein Plus von 16 Prozent. Die Branchen Mess- und Medizintechnik auf Platz 2 und 3 hingegen verzeichnen jeweils einen Rückgang von 14,4 Prozent beziehungsweise 13,1 Prozent. Das stärkste prozentuale Wachstum kommt mit 24,5 Prozent aus der Transportbranche. mir

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