Elektromobilität

Schweizer kaufen mehr E-Autos

Schon da und dennoch verborgen: der neue ID.3. Das neue VW-Modell könnte die E-Mobilität auch in der Schweiz weiter antreiben
© M. Reidel / Horizont
Schon da und dennoch verborgen: der neue ID.3. Das neue VW-Modell könnte die E-Mobilität auch in der Schweiz weiter antreiben
Ganz langsam kommt die E-Mobilität in Fahrt. In den ersten sechs Monaten des Jahres setzen die Hersteller in der Schweiz 5943 Modelle mit E-Antrieb ab. Das zeigen die Zahlen der Importeursvereinigung Auto Schweiz und dem Center of Automotive Management (CAM) im deutschen Bergisch Gladbach. Das entspricht einem Marktanteil von 3,8 Prozent.

 Eine Massenbewegung ist es noch nicht, doch so langsam gewinnt die E-Mobilität an Zustimmung bei den Konsumenten in der Schweiz, vor allem aber auch im Nachbarland Deutschland. Wie aus den Zahlen des Centers of Automotive Management (CAM) hervorgeht, das von Professor Stefan Bratzel geleitet wird, stiegen im 1. Halbjahr in Deutschland die Immatrikulationen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 34.000 auf 48.000 Fahrzeuge. Damit ist Deutschland erstmals der drittgrößte Elektroautomarkt der Welt hinter China und den USA, aber noch vor Norwegen.

So entwickeln sich in den wichtigsten Automärkten die Abverkäufe von E-Autos in den ersten sechs Monaten des Jahres
© CAM
So entwickeln sich in den wichtigsten Automärkten die Abverkäufe von E-Autos in den ersten sechs Monaten des Jahres
Davon ist man in der Schweiz noch entfernt, aber das Interesse an den E-Modellen wächst bei den Kunden auch hier allmählich. So liegt der Absatz zwischen Januar und Ende Juni 2019 bei 5943 Fahrzeugen. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2018 hatten die Schweizer unter dem Strich nur 5408 Fahrzeuge mit reinem E-Antrieb zugelassen. Der Marktanteil lag bei 1,8 Prozent. Das dürfte am Ende des laufenden deutlich mehr sein, zumal in den kommenden Wochen die Hersteller neue E-Modelle auf den Markt bringen werden. mir




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