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Gold für Stories, Shining und die Filmgerberei

© Screenshot swissfilm.org
Insgesamt zwölf Edi. - drei Spezial Edi. für filmisches Schaffen und neun in den Kategorien Commercials, Corporate Communication und Branded Content - sind am Donnerstagabend im Zürcher Schiffbau verliehen worden. Etwa 700 Gäste waren bei der Vergabe des Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreises dabei.

Der Wettbewerb steht unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements des Innern, daher Edi., und wird von der Swissfilm Association durchgeführt. Damit soll dem schweizerischen Auftragsfilmschaffen mehr Aufmerksamkeit zukommen. In diesem Jahr gab es insgesamt viermal Gold, fünf der zwölf Auszeichungen gingen an die Produktionsfirma Stories.



Gold gab es für Stories in der Kategorie "Commercials – Spots klassisch" für "Das Leben ist schön, solange nichts passiert" im Auftrag des Versicherers Suva.
Die Begründung der Jury: "Leichtfüssig, mit einem Augenzwinkern und viel Liebe zum Detail wird ein schwieriges Thema wirkungsvoll vermittelt. Hier stimmt jede Bewegung, jeder Schnitt, jeder Ton und jeder Schritt."

Stories heimste zudem Gold in der Kategorie "Branded Content – Storytelling/Fiktion" für die Serie "Clash: Ladies vs. Gents" im Auftrag der Swisscom ein.
Jurybegründung: "Spannend und packend von Anfang bis zum Schluss, wie hier die verschiedenen Welten aufeinandertreffen. Wunderschön gefilmt, sehr schön umgesetzt mit einer beindruckenden Auswahl der Protagonisten. Man wünscht sich mehr solcher Filme."


Weitere Gold-Gewinner sind:

Shining Pictures in der Kategorie "Commercials – Spots online" für "Unsichtbar" im Auftrag von Samsung.
Begründung: "Als Gesamtwerk unglaublich überraschend und stimmig. Dieser Film punktet mit einem überzeugenden Konzept, mit grossartiger Kameraführung, Inszenierung, Artdirection, Styling, Set Design, Lichtsetzung, und tollen Locations – in der Umsetzungeine wird eine grosse Liebe zum Detail spürbar. Kurz, ein grossartiges Gesamtpaket."

Und die Filmgererei in der Kategorie "Corporate Brand/Image" für "Die Wahrheit über unsere KV-Lehre" im Aufttrag der Zürcher Kantonalbank.
Begründung: "Ein unerwartet selbstironischer Film aus einer Branche, welche sich sonst nicht mit frechen Filmen hervortut. Die Regie beweist viel Feingefühl im Umgang mit den jugendlichen Protagonisten und inszeniert diese unverfälscht. Selten wurde ein Lehrbetrieb mit so viel Charme dargestellt."

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