E-Mail-Nutzung in DACH

Schweizer nutzen Instant Messenger und Soziale Netzwerke besonders häufig

© United Internet Media
Die Schweizer greifen bei der Kommunikation häufiger als Deutsche und Österreicher auf Instant Messenger und soziale Netzwerke zurück. Die E-Mail als "täglicher Begleiter" ist ihnen dagegen im Vergleich weniger wichtig. Das ist das Ergebnis der Studie "E-Mail für Dich 2.0".

Bei der Internetnutzung liegen die Schweizer mit den Deutschen gleich auf (88 Prozent), hier haben die Österreicher mit 96 Prozent die Nase vorn. Dagegen nutzen die Schweizer Instant Messenger (93,8 Prozent) sowie soziale Netzwerke (88,4 Prozent) häufiger als ihre Nachbarn in Österreich (93,2 / 84,3 Prozent) und Deutschland (89,6 / 81,7 Prozent). Insgesamt nutzen mehr als 90 Prozent der E-Mailer im DACH-Raum Instant Messenger.



Beim E-Mail schreiben sind die Schweizer weniger aktiv als Deutsche und Österreicher. 62,4 Prozent der Schweizer gaben bei der Befragung durch das Wiener Marktforschungsinstitut Mindtake im Auftrag von United Internet Media an, Ohne die E-Mail könnten sie viele Dinge nicht erledigen - damit liegen sie mit Deutschland nahezu gleichauf und leicht hinter Österreich. Als "täglichen Begleiter" stufen die Schweizer die E-Mail weniger stark ein (61.1 Prozent) als die beiden anderen befragten Nationengleiches gilt für die Aussage, "E-Mail lesen und schreiben ist eines der ersten Dinge, die am Tag, die ich im Internet erledige.

Die Studie "E-Mail für Dich 2.0"

Durchführendes Institut: MindTake Research GmbH, Wien

Stichprobe und Erhebungszeitraum: n(Deutschland) = 1.000; n(Österreich) = 1.000; n(Schweiz) = 1.000 / 24. Juli 2018 – 14. August 2018

Zielgruppe: Internet-Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Voraussetzung: private E-Mail-Nutzung)

Methode: Online-repräsentative Rekrutierung im Online-AccessPanel nach Geschlecht, Alter und Schulbildung*.  Computer Assisted Web Interviews (CAWI): 64% der Teilnehmer auf DesktopPC/Laptop; 36% auf mobilen Endgeräten

Auf die E-Mail wollen in allen drei Ländern die wenigsten verzichten. Für jeden vierten Schweizer gelten daneben Instant Messenger sowie für knapp jeden sechsten Online Banking und Suchmaschinen als unverzichtbar. Zugenommen hat die Wichtigkeit der E-Mail-Adresse in der gesamten DACH-Region. Die Schweizer bewerten sie allerdings mit 71 Prozent etwas weniger relevant ein als Österreicher und Deutsche mit jeweils rund 73 Prozent.


Beim Einloggen mit der privaten E-Mail-Adresse stehen in der Schweiz Online-Shops (gilt auch  für D und A), Soziale Netzwerke (A: 2 / D: 3) und der App-Store (A: 4 / D: 5) auf den vorderen Plätzen. Mehr noch als ihre beiden ebenfalls befragten Nachbarländer wünscht man sich in der Schweiz ein zentrales Log-in für mit einem Nutzernamen und Passwort bei allen Diensten, Anwendungen und Websites: In der Schweiz haben 75,5 Prozent der 1000 Befragten dem zugestimmt, in Österreich 73,2 und in Deutschland 71,4 Prozent. ems

Die gesamte Studie steht auf der Website von UIM zum Download bereit.

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