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Omega verkauft jetzt seine Uhren in Europa auch über das Internet
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E-Commerce

Omega startet Online-Shop für europäische Märkte

Omega verkauft jetzt seine Uhren in Europa auch über das Internet
Omega weitet sein E-Commerce-Angebot aus. Die Marke der Schweizer Swatch-Group bietet die Zeitmesser der Linien Speedmaster, Seamaster, Constellation und De Ville jetzt für Kunden in Europa direkt über den Shop auf der eigenen Website an. Weitere Länder sind in Planung.
von Michael Reidel Sonntag, 26. April 2020
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Bisher hatte Omega nur in den USA und in Grossbritannien Uhren via Internet verkauft. Beide Shops "liefen in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich", wie die Marke auf Anfrage von HORIZONT Swiss mitteilt. Jetzt will die Marke der Swatch-Group den Service auch den Kunden in Europa zur Verfügung stellen. Seit ein paar Tagen können diese via Website die Uhren ordern.
„Im Fokus dieser Evolution des E-Commerce stehen alleinig die Kunden“
Raynald Aeschlimann, Präsident und CEO von Omega
Das fällt auf in Zeiten, in denen die Unternehmen zurückhaltend mit Investitionen sind, auch wenn durch die Lockdowns in Europa Onlinebestellungen zunehmen. Aber es gibt eben auch Ausnahmen. Vergangene Woche sorgte beispielsweise Ricola für Aufsehen. Das Familienunternehmen hatte mit We Care@Ricola sein E-Commerce-Portfolio erweitet. Ebenso hatte Ende März die Genfer Uhrenmanufaktur Patek Philippe seinen Händlern erlaubt, die Chronographen des Unternehmens per Internet zu verkaufen. Aber es gibt noch einen Grund, warum der Start in Europa von Omega überrascht. Marktführer und Wettbewerber Rolex verweigert sich nach wie vor einer Verkaufsplattform im Internet.


Weshalb Omega das anders sieht, hat viel mit den Käuferinnen und Käufer der Marke und deren Bedürfnissen zu tun. "Im Fokus dieser Evolution des E-Commerce stehen alleinig die Kunden. Wir möchten, dass sie direkten Zugriff auf unsere Uhren und Accessoires haben und das vom eigenen Zuhause und aus jeder Ecke ihres Landes", sagt Raynald Aeschlimann, Präsident und CEO von Omega. Und das gilt auch für weitere Märket. So plant Omega auch in anderen Regionen der Welt weitere Onlinestores.

Gleichzeitig sendet die Marke aber ein Zeichen an die Kunden, die den Einkauf im stationären Handel schätzen. Die Marke, die unter anderem zu den Sponsoren der Olympischen Spiele gehört, wird zusätzlich sein weltweites Netzwerk an Boutiquen ausbauen. mir
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