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Farmy verzeichnete 2020 ein Rekordjahr - auch wegen der Corona-Pandemie
Farmy.
E-Commerce

Farmy verdreifacht seinen Umsatz

Farmy verzeichnete 2020 ein Rekordjahr - auch wegen der Corona-Pandemie
Für Farmy war 2020 ein Rekordjahr. Der Online-Lebensmittelhändler verdreifachte seinen Umsatz auf 26 Millionen Schweizer Franken und führte unter anderem kontaktlose eFood-Lösungen ein. Jede dritte Bestellung erfolgte im vergangenen Jahr via App. Gleichzeitig wuchs die Belegschaft auf 220 Mitarbeiter. Und es gab Investments in grössere Kühl- und Kommissionsflächen, um für weiteres Wachstum gerüstet zu sein.
von Michael Reidel Dienstag, 05. Januar 2021
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Die Corona-Pandemie hat Farmy im vergangenen Jahr ein Rekordjahr beschert. Der Online-Lebensmittelhändler wuchs im vergangenen Jahr gegenüber 2019 beim Umsatz um 170 Prozent auf 26 Millionen Schweizer Franken. Neben der Versorgung von Risikogruppen mit gesonderten Lieferkapazitäten und Lieferfenstern und kontaktlosen eFood-Lösungen hat das Unternehmen auch sein Angebot weiter ausgebaut. So ordern mittlerweile immer mehr Kundinnen und Kunden ihre Waren via Smartphone. Jede dritte Bestellung erfolgte 2020 über die iOS- beziehungsweise Android-App der Marke.

Gleichzeitig investierte das Unternehmen in seine Logistik und in sein Angebot: Über 2000 neue Produkte gibt es seit dem vergangenen Jahr neu im Portfolio des Online-Marktes, ebenso hat Farmy 200 neue Produzentinnen und Produzenten aufgenommen. Mittlerweile liegt bei den Einkäufen der Anteil der Frischware bei 72 Prozent, 70 Prozent aller Produkte, die Kunden bestellen, sind bio-zertifiziert. Zudem legen die Schweizerinnen und Schweizer bei ihren Einkäufen viel Wert darauf, dass die Produkte aus der Region kommen. Der Anteil der Waren aus der Schweiz liegt bei 65 Prozent. "Gerade zu Hochzeiten der Corona-Pandemie konnte Farmy so auch kleine Zulieferer - regionale Bauernhöfe, Metzgereien, Bäckereien und andere Lebensmittelproduzenten - unterstützen, da ihre Produkte weiterhin schweizweit angeboten werden konnten", heisst es in einer Mitteilung am frühen Morgen. Um den Ansturm bewältigen zu können, hat Farmy auch die Anzahl seiner Mitarbeiter aufgestockt. Aktuell arbeiten für das E-Commerce-Unternehmen 220 Beschäftigte.

Und auch das gehört zum Konzept. Um den CO2-Ausstoss weiter reduzieren zu können - im vergangenen Jahr hatte Farmy bereits 400 Tonnen CO2 eingespart - baut der Online-Markt seine E-Mobil-Flotte weiter aus. Im ersten Quartal wird sich die Flotte der abgasfreien Fahrzeuge in der Metropolregion Zürich und rund um den Genfer See weiter vergrössern.
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