e-Privacy

Verleger halten die neue EU-Regulierung für verfehlt

Nun prangt auch das VSM-Logo unter dem offenen Brief des ENPA.
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Nun prangt auch das VSM-Logo unter dem offenen Brief des ENPA.
Die Schweizer Verleger setzen ihre Unterschrift – besser: ihr Logo – auch unter einen offenen Brief des European newspaper publishers' association (ENPA), der die neue e-Privacy-Regulierung als Angriff auf das  Digital Advertising versteht.

Die europäischen Medienverbände verlangen eine überarbeitete E-Privacy-Regulierung. Der digitale Markt Europa verdiene Besseres als eine Regulierung mit massiven und unkontrollierbaren Randerscheinungen, finden sie. Es brauche klare und einfache Definitionen, die zwischen personenbezogenen und nicht-personenbezogenen Daten unterscheiden und dadurch eine konsistente und horizontale Umsetzung ermöglichten. Nur so werde der Schutz des Einzelnen und die Entwicklung des europäischen digitalen Ökosystems gewährleistet.
Aus dieser Haltung heraus verfassten sie einen offenen Brief, dem sich der Verband Schweizer Medien (VSM) nun anschliesst: Neuerdings ist auch sein Logo unter Brief zu sehen.

Nun prangt auch das VSM-Logo unter dem offenen Brief des ENPA.
Nun prangt auch das VSM-Logo unter dem offenen Brief des ENPA. (© Screenshot )
Die Gewährleistung der Privatsphäre, Diskretion und der Schutz von personenbezogenen Daten seien entscheidend für das Vertrauen der Bürger in digitale Technologien, schreibt der VSM auf seiner Website. Die vorgeschlagene E-Privacy-Regulierung, die kürzlich im Europäischen Parlament angenommen wurde und derzeit zwischen den Mitgliedsstaaten diskutiert wird, erreiche jedoch keines dieser Ziele, hält er fest.



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