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Sascha Zahnd wird neuer Präsident

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Sascha Zahnd wird Präsident des Executive Committees der Standortinitiative digitalswitzerland
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Sascha Zahnd wird Präsident des Executive Committees der Standortinitiative digitalswitzerland
Per 1. Juli 2021 wird Sascha Zahnd Präsident des Executive Committees der Standortinitiative. Zahnd übernimmt die Nachfolge von Ivo Furrer, der sich als Vorstandsmitglied weiterhin bei digitalswitzerland engagieren wird. Die Generalversammlung muss dem Antrag noch zustimmen. Unternehmer und FDP-Nationalrat Marcel Dobler bleibt Vizepräsident.

Der Berner Sascha Zahnd war bis Ende 2020 einer der engsten Mitarbeiter von Tesla Gründer Elon Musk. Als Europa-Chef verantwortete er den Model-3-Verkauf, die Vorbereitungen der Gigafactory in Berlin sowie die Expansion des Supercharger-Ladenetzes und den Ausbau der Service-Infrastruktur. Zuvor war Sascha Zahnd seit 2016 als Vice President Global Supply Chain und Teil der obersten Führungsebene bei Tesla Inc. in Palo Alto, Kalifornien tätig. Vor Tesla war Zahnd Vice President-Supply & Procurement at ETA SA Manufacture Horlogère Suisse, einem Tochterunternehmen der Swatch Group AG. Für IKEA arbeitete er in verschiedenen Leadership Jobs in der Schweiz, Schweden, Mexiko, den USA und China. Sascha Zahnd ist Betriebsökonom FH und verfügt über einen Executive Master of Business Administration der IMD Business School Lausanne.


Marc Walder, Gründer von digitalswitzerland: "Sascha Zahnd ist einer der eindrücklichsten Spitzen-Manager der Schweiz mit viel internationaler Erfahrung. Er steht für Innovation, Transformation und Unternehmertum. Digitalswitzerland wird die digitale Transformation der Schweiz weiter mit Nachdruck vorantreiben, damit die Attraktivität als Wirtschafts- und Bildungsstandort gewahrt bleibt. Die Pandemie hat die bestehenden Schwächen der Schweiz schonungslos offengelegt." "Diese neue Aufgabe ist mir ebenso wichtig wie eine Ehre. Die Schweiz hat alles, was es braucht, um auch in Zukunft ein führender Wirtschaftsstandort zu sein», sagt Sascha Zahnd. "Unser Land muss aber die Herausforderungen zielstrebig, transparent und mit Enthusiasmus anpacken. Ein Schlüssel dazu findet sich im Einbezug von Bevölkerung, Startups, KMUs bis Grosskonzernen, dem öffentlichen Sektor, Bildung und Weiterbildung. Die digitale Zukunft der Schweiz ist für alle von allen."
Im Bild: Ivo Furrer, der sich als Vorstandsmitglied weiterhin bei digitalswitzerland engagieren wird
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Im Bild: Ivo Furrer, der sich als Vorstandsmitglied weiterhin bei digitalswitzerland engagieren wird
Der 45-jährige Zahnd folgt per 1. Juli 2021 auf Ivo Furrer. Dieser hatte bei seinem Amtsantritt bereits angekündigt, die Präsidentschaft nach drei Jahren abzugeben. "Als Gründungsmitglied war für mich digitalswitzerland und unser Ziel, die Schweiz zu einem digitalen Innovationszentrum zu machen, stets der Haupttreiber für mein Engagement und das Umsetzen zahlreicher Projekte. Sascha Zahnd ist eine exzellente Wahl. Wir können mit ihm neue Impulse setzen und digitalswitzerland strategiekonform weiterentwickeln", sagt Ivo Furrer. Marc Walder: "Ivo Furrer gilt unser enormer Dank für seine erfolgreiche Präsidentschaft. Unter seiner Führung ist die strategische wichtige Fusion mit ICTswitzerland gelungen und die Anzahl der Mitglieder ist auf über 210 gewachsen. Darüber hinaus sind die Schweizer Digitaltage nochmals grösser und dezentraler geworden - und es konnte eine Werte-Allianz zur Förderung des bürgernahen Dialogs rund um den digitalen Wandel gegründet werden, dies gemeinsam mit Schweden, Serbien, Ukraine, Polen, Liechtenstein und der Stadt Wien." Furrer wird sich als ordentliches Mitglied des Executive Committees (Vorstand) von digitalswitzerland auch künftig aktiv einbringen. Ebenfalls wird der GV beantragt, den bisherigen Vizepräsidenten, Unternehmer und FDP-Nationalrat Marcel Dobler, in seinem Amt zu bestätigen. Im Nominations-Committee für das neue Präsidium sassen: Politologin Anja Wyden Guelpa, EPFL-Präsident Martin Vetterli, Google Schweiz-CEO Patrick Warnking, Unternehmer und SVP-Nationalrat Franz Grütter, der abtretende Präsident Ivo Furrer und Gründer Marc Walder.

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