Digitale New Work Experience

Videocast mit Philosophen und „Erfinder“ von New Work Frithjof Bergmann

   Artikel anhören
NWXnow täglich ab dem 17. August. Der NWXnow Videocast erscheint jeden Montag um 9.30 Uhr. Die Teilnahme und Inhalte der NWXnow sind kostenlos.
© Xing
NWXnow täglich ab dem 17. August. Der NWXnow Videocast erscheint jeden Montag um 9.30 Uhr. Die Teilnahme und Inhalte der NWXnow sind kostenlos.
Das Thema „Neue Arbeit“ ist so präsent wie noch nie – nicht nur, sondern gerade wegen der Corona-Krise: Zu diesem Schluss kommt der Philosoph Frithjof Bergmann, der das digitale Erfolgsformat NWXnow am 17. August nach der Sommerpause wiedereröffnet. Der 89-jährige Vordenker Bergmann hatte den heute allgegenwärtigen Begriff „New Work“ bereits in den 80er Jahren gleichsam erfunden, geprägt und zum Kernaspekt seiner Philosophie gemacht.
Bereits im Mai und Juni kamen bei der NWXnow führende NEW WORKER in Videocasts zu Wort, hosteten Webinare, verfassten Essays und gaben Tipps in Online Workshops. Die digitale Formatreihe NWXnow steht unter dem Titel „Was kommt, was bleibt und was verändert sich – in der Arbeitswelt der Zukunft?“
„Die Neue Arbeit hat die Aufgabe, den Menschen zu helfen, der Frage, was sie wirklich, wirklich wollen, nicht länger auszuweichen.“
Frithjof Bergmann

Präsenz- und Kontrollmodell in Frage gestellt

Durch das weltweite Umschalten in Remote Work erleben Millionen von Menschen, dass die bisherige Organisation von Arbeit über Präsenz und Kontrolle nicht zwingend notwendig ist. Kurzarbeit und die Verwerfungen in der Wirtschaft führen außerdem zum Schrumpfen der klassischen Lohnarbeit. Als der österreichisch-amerikanische Philosoph Bergmann das „New Work“-Konzept ursprünglich entwickelte, setzte er dieses erstmals in der damaligen Krise der US-Automobilhersteller ein. Er versteht New Work als notwendige Antwort, die Menschen auf die Frage finden müssen, was sie in ihrem zukünftigen Arbeitsleben machen wollen, wenn Automatisierung die bestehenden Jobs zunehmend ersetzt.

Was die Menschen wirklich wollen

Der Vordenker Bergmann hat in den letzten Jahrzehnten eine weltweite Bewegung initiiert und sein Konzept der Neuen Arbeit immer wieder leidenschaftlich diskutiert. In einem seiner seltenen Interviews spricht Frithjof Bergmann jetzt mit Astrid Maier (Chefredakteurin XING News) und Marc-Sven Kopka (VP External Affairs NEW WORK SE) im Rahmen des NWXnowVideocast über New Work gestern und heute, Generation und Kultur, Brachland und Chance. Gerade jetzt hat die Neue Arbeit laut Bergmann die Aufgabe, den Menschen zu helfen, der Frage, was sie wirklich wollen, nicht länger auszuweichen, sondern ihr ins Gesicht zu sehen.

Erster Videocast: Die Auswirkung von Corona auf New Work

Im ersten Teil des Gesprächs am 17. August um 9.30 Uhr analysiert Bergmann weiter, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf den Begriff sowie die Realität und Zukunft von New Work hat. Er beleuchtet die herausfordernde Frage „Was will ich wirklich, wirklich tun?“ und erörtert, wie die Pandemie-Erfahrung Schlüssel zur Veränderung sein kann. Im zweiten Teil des Gesprächs am 24. August, 9.30 Uhr geht Frithjof Bergmann auf die Innovationsfähigkeit von Nationen ein.

Die Zukunft der Bildung mit neuem Fokus

Die Aufgabe von Bildung in der Zukunft sieht Bergmann darin, Menschen zu helfen, sich selbst zu erkennen und sich selbst nicht auszuweichen. In einem begleitenden Webinar sprechen Frithjof Bergmann und Margret Rasfeld, Bildungsexpertin und Mit-Initiatorin von „Schule im Aufbruch“, am Mittwoch, 19. August, über die Fähigkeit, konsequent die eigenen Potenziale zu entfalten. Exklusiv stellen sie ein neues gemeinsames Bildungsprojekt vor und umreißen wie eine zeitgemäße Lern- und Arbeitskultur gestaltet sein sollte.

Digitale Formatreihe bietet Orientierung und Inspiration

Die digitale Formatreihe NWXnow versucht Antworten zu finden und Orientierung zu geben. „Wir glauben an eine Arbeitswelt, in der Menschen sich selbst verwirklichen und ihre Potenziale entfalten können. Wenn die Pandemie ein großer Katalysator für gesellschaftliche Veränderung ist: Wie wirkt sich die Pandemie auf die zentralen New-Work-Treiber Digitalisierung, Fachkräftemangel und Wertewandel aus? Wie verändert sie unseren Blick auf New Work? Und wie sieht die Arbeitswelt nach der Corona-Pandemie aus? Das sind die Kernthemen des digitalen Formates NWXnow“, so Marc-Sven Kopka, VP External Affairs der NEW WORK SE und einer der Moderatoren der Reihe.
  • Herzstück der Formatreihe ist der NWXnow Videocast, der jeden Montag um 9.30 Uhr neu erscheint. Moderiert wird der NWXnow Videocast abwechselnd von Marc-Sven Kopka (VP External Affairs) und Astrid Maier (Chefredakteurin XING News)
  • Dienstags vertiefen Interviews, Hintergrundinformationen und Essays das Thema der Woche
  • Die Webinare und Online-Workshops am Mittwoch bieten den Teilnehmern konkrete Hilfestellung für ihre Praxis
  • Donnerstags inspirieren und navigieren die XING Corona-Hacks die Leser durch die Unwägbarkeiten der Corona-Krise
  • Freitags wird die Woche poetisch, pointiert und kritisch durch Slam-Poetin Dominique Macri zusammengefasst
Weitere Infos und Anmeldung unter www.nwx-now.com . NWXnow täglich ab dem 17. August. Der NWXnow Videocast erscheint jeden Montag um 9.30 Uhr. Die Teilnahme und Inhalte der NWXnow sind kostenlos.


Über Prof. Dr. Frithjof Bergmann
Prof. Dr. Frithjof Bergmann, geboren in Sachsen und aufgewachsen in Österreich, ist Philosoph und Begründer der New Work-Bewegung. Er studierte Philosophie an der Universität Princeton, promovierte mit einer Arbeit über Hegel und erhielt Lehraufträge an den namhaftesten Universitäten der USA. Seit 1958 ist er an der University of Michigan tätig, wurde dort Inhaber eines Lehrstuhls für Philosophie, später auch für Anthropologie. Ausgehend von seiner Untersuchung des Freiheitsbegriffes („Die Freiheit leben“; Arbor Verlag 2008) entwickelte er im Laufe seiner weltweiten praktischen Forschungstätigkeiten zum Thema Arbeit das Konzept von New Work – der Neuen Arbeit.
Über Margret Rasfeld
Margret Rasfeld ist eine deutsche Bildungsexpertin, Schulleiterin im aktiven Ruhestand und Autorin des Buchs „Schulen im Aufbruch - Eine Anstiftung“. Rasfeld ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin der Initiative Schule im Aufbruch und setzt sich für eine Neuausrichtung der Schulbildung nach Leitlinien des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung ein. Margret Rasfeld wurde mehrfach ausgezeichnet für ihre Arbeit als Schulleiterin an verschiedenen Gesamtschulen und leitete bis 2016 die Evangelische Schule Berlin Zentrum, die inzwischen international als Modell für einen Ansatz transformativer Bildung wahrgenommen wird. Sie ist gefragte Beraterin und Rednerin für Bildung und New Work im In- und Ausland, sowie Referentin und Fortbildnerin für Lehrkräfte und Schulleitungen.
Über NEW WORK SE
Die NEW WORK SE engagiert sich mit ihren Marken, Services und Produkten für eine erfüllendere Arbeitswelt und schreibt damit das nächste Kapitel der Erfolgsgeschichte der früheren XING SE. Gegründet als professionelles Netzwerk openBC von Lars Hinrichs, erfolgte 2006 die Umbenennung in XING und 2019 in NEW WORK SE. Damit trägt das Unternehmen sein Engagement für eine bessere Arbeitswelt auch im Namen – als sichtbare Klammer aller Firmenaktivitäten. Das Unternehmen ist seit 2006 börsennotiert. Die NEW WORK SE hat ihren Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt ihre insgesamt rund 1.900 Mitarbeiter an weiteren Standorten von München über Wien bis Porto. Weitere Infos auf https://new-work.se  und unter https://nwx.new-work.se .
Robert Bertschinger, Xing Schweiz
© Xing
Mehr zum Thema
NEW WORK SE / Xing Schweiz

Im ersten Halbjahr trotz Corona stabil bei Umsatz und Ergebnis

Die NEW WORK SE legte gestern (6.8.2020) die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2020 vor. Der Umsatz steig um 6 und das Konzernergebnis um 8 Prozent. Die Anzahl der Mitglieder stieg seit Dezember 2019 um rund 900.000 auf heute 18,1 Millionen. Kununu, europaweit eine der größten Arbeitgeber-Bewertungsplattformen, verzeichnete einen Anstieg der Workplace Insights auf 4,1 Millionen.

Gotomeeting
© Gotomeeting/Screenshot
Mehr zum Thema
New Work

Sechs Punkte, wie sich Homeoffice und Büroalltag verbinden lassen

Die Arbeitswelt wird vielfältiger. Während die ersten Kollegen wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren, verbleiben andere ganz oder teilweise im Homeoffice. Die vergangenen Wochen verändern die Organisationen und ihre Strukturen. Führung wird komplexer. Auf welche fünf Punkte Manager jetzt achten müssen, erklärt Frank Waible, Organisationsspezialist und Teil des Beraternetzwerkes ConnectingPeople Online.




Bitte loggen Sie sich hier ein, damit Sie Artikel kommentieren können. Oder registrieren Sie sich kostenlos für H+.
stats