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Die "Republik" geht nicht pleite

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Anders als sie selbst in einem Newsletter mal als mögliches Szenario befürchtet hatte, geht die "Republik" im November nicht pleite. Das macht sie in einem neuen Newsletter bekannt. Viel mehr Einblick in ihre aktuelle finanzielle Situation gibt sie derzeit allerdings nicht, sondern vertröstet "auf die nächsten Wochen". Und engagiert eine weitere Datenjournalistin.
Er ist wortreich wie immer, enhält aber wie so oft wenig Konkretes: Der Newsletter der "Republik". Zunächst ist sie stolz auf sich: Weil sie in der MediaBrands-Studie von Publicom zur "einzigartigsten Medienmarke der Schweiz" gekürt worden war. Immerhin gibt sie aber zu, noch lange nicht am Ziel zu sein was "die Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells für unabhängigen Journalismus" angeht.


Die wichtigste News aber ist personeller Natur: Anfang 2020 wird Marie-José Kolly als Datenjournalistin an Bord der "Republik" kommen. Kolly, geboren 1984 in Fribourg, Studium der Germanistik und Mathematik, war bis 2014 Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Phonetischen Labor der Universität Zürich, danach Stipendiatin in Paris. Nach einem Volontariat arbeitete Kolly ab 2017 als Datenjournalistin im Storytelling- respektive Visuals-Team der NZZ. Mit ihrer Analyse der Bankenregulierung gewann sie den zweiten Platz beim "Swiss Press Award".

Bereits vor zwei Wochen gestartet ist Anna Traussnig – in der IT. Als Softwareentwicklerin unterstützt sie uns bei der Weiterentwicklung des digitalen Magazins. Geboren 1987 in Saint-Germain-en-Laye, aufgewachsen in Genf, studierte sie Neurowissenschaften an der EPFL, nach einem Praktikum beim "Human Brain Project" zog es sie nach England und Berlin, wo sie in der Softwareentwicklung Fuss fasste. Zuletzt war sie als Softwareentwicklerin und Illustratorin in Zürich tätig.

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