Detailhandel Schweiz

Umsätze gehen im März steil nach oben

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Die Antwort auf die Frage, wächst der Schweizer Detailhandel, ist ja. Und wie.
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Die Antwort auf die Frage, wächst der Schweizer Detailhandel, ist ja. Und wie.
Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im März 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 21,5 Prozent gestiegen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS). Dieser starke Anstieg erklärt sich zwar primär durch den tiefen Wert vom März 2020. Dennoch darf die Erholung als positives Zeichen gewertet werden. Schliesslich gehören die Schweizer Detailhändler zu den Top-Werbeauftraggeber im Lande.

Betrachtet man die Branchen, ergibt sich folgendes Bild.

  • Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte verzeichnete der Detailhandel ohne Tankstellen im März 2021 gegenüber März 2020 ein Wachstum des nominalen Umsatzes von 22,3 Prozent (real +23,5 Prozent). Die Tankstellen wiesen einen Umsatzanstieg von nominal 10,9 Prozent (real +2,0 Prozent) aus.
  • Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme des nominalen Umsatzes von 7,0 Prozent während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Plus von 39,9 Prozent registrierte.
  • Sämtliche Branchen legten stark zu, allen voran mit +88,5 Prozent die Branche "sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf". Dahinter folgen die Branchen "Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik" mit +33,8 Prozent, "sonstige Güter (Bekleidung, Apotheken, Uhren und Schmuck)" mit +30,7 Prozent, "Verlagsprodukte, Sportausrüstungen und Spielwaren" mit +29,7 Prozent sowie "Marktstände, Versand und Internethandel" mit +24,5 Prozent.

Plus zum Vormonat

Auch im Vormonatsvergleich sieht es gut aus. Saisonbereinigt verbuchte der Detailhandel ohne Tankstellen im März gegenüber dem Vormonat ein nominales Umsatzwachstum von 23,3 Prozent. Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen nominalen Umsatzanstieg von 5,7 Prozent. Beim Nicht-Nahrungsmittelsektor resultierte sogar ein nominales Plus von 43,9 Prozent.

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