Direct Day 2019

Der Fachevent der Dialogmarketingbranche bot Inspiration vom Feinsten

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Die Direct Day Bühne 2019 präsentierte sich in neuem Gewand und mit erfolgreichen Menschen. Im Bild: Sunnie J. Groeneveld, Anna Alex, Petra Dreyfus, Rainer Maria Salzgeber, Dr. Oliver Egger, Roberto Cirillo, Martin Suter
© Beat Hürlimann
Die Direct Day Bühne 2019 präsentierte sich in neuem Gewand und mit erfolgreichen Menschen. Im Bild: Sunnie J. Groeneveld, Anna Alex, Petra Dreyfus, Rainer Maria Salzgeber, Dr. Oliver Egger, Roberto Cirillo, Martin Suter
Wenn wir titeln, Inspiration vom Feinsten, dann ist das im Falle der spannenden Referate von Gabriele Hofinger über die feinen PEZ-Bonbons und von Christine Roth über den Quickstart der Biermarke Doppelleu Boxer wortwörtlich gemeint. Sprichwörtlich ging der Tag zu Ende. Mit Martin Suter im #poesiepingpong mit Co-Moderatorin Gülsha Adilji. Das Dachthema war "Customer Obsession". Lassen Sie uns nun einige Momente des Tages Revue passieren. 
Aller Anfang ist schön: Ausblick von der Kursaal-Terrase auf Bern im Morgengrauen mit Münster, Bundeshaus, Baukränen und Nebelschwaden.
© Beat Hürlimann
Aller Anfang ist schön: Ausblick von der Kursaal-Terrase auf Bern im Morgengrauen mit Münster, Bundeshaus, Baukränen und Nebelschwaden.
Der Nebel draussen über Münster, Altstadt und Bundeshaus hatte sich rasch verzogen, wie das kecke und bestens vorbereitete Moderatorenpaar Salzgeber - Adilji die neu gestaltete Direct-Day-Bühne betrat.
Das Moderatoren-Duo Gülsha Adilji & Rainer Maria Salzgeber.
© Horizont
Das Moderatoren-Duo Gülsha Adilji & Rainer Maria Salzgeber.
Martin Suter: "Herr Salzgeber, Sie haben sich wunderbar vorbereitet für dieses Gespräch." Um in der Wettersprache zu bleiben, was folgte, war ein Inspirationsorkan und wir beginnen mit dem Ende. Eben dem Gespräch zwischen Schriftsteller Suter und Moderator Salzgeber.


Suter ist Bestsellerautor. Bekannte Bücher sind unter vielen, vielen "Der letzte Waynfeldt", "Der Elefant" und die Krimiserie "Allmen". Begonnen hat alles als Werbeassistent. Die erste Schreibarbeit damals bei der legendären Kreativagentur GGK war ein Direktmailing für eine Schnurfabrik, die Fleischnetze herstellte. Später folgte ein Ausflug in die Journalistik mit einem Interview in Afrika. Suter hatte zuvor zwei Züge "Natural Nigerian Grass" geraucht und war davon, wie er uns sagte, etwas benommen. Was sein Interviewpartner sagte, hörte sich an, wie ein Tonband, das rückwärts läuft. Es kam alles gut. Wie Sutters Sprung ins digitale Lesezeitalter. Auf Twitter spielt er literarisches Pingpong. Unter dem Hashtag #poesiepingpong veröffentlicht unser Geschichtenerzähler der Nation Reime und lädt andere User dazu ein, ihm gleich zu tun. Dabei gäbe es auch solche, die besser reimten als er, gesteht uns der bescheidene Bestsellerautor. Mit der Massnahme konnte er die Klickrate auf seine Webseite erhöhen.
Wieviel Zeit jeweils für die Recherche bei Geschichten drauf ginge, will Salzgeber wissen? "Früher habe ich zuerst lange recherchiert und stand am Ende der Recherche wie der Esel am Berg. Heute gehen Recherche und Schreiben Hand in Hand."
„Früher habe ich zuerst lange recherchiert und stand am Ende der Recherche wie der Esel am Berg. Heute gehen Recherche und Schreiben Hand in Hand.“
Martin Suter
Suter hat auch das Buch "Der Koch" geschrieben, was uns den Schwenk in die Welt der Kulinarik ermöglicht. Wobei, ist Bier in der Welt der Kulinarik vorstellbar? Wenn es nach Christine Roth, Marketingleiterin der Winterthurer Brauerei Doppelleu Boxer AG geht, ganz klar, ja! Roth sagt: "Wir haben für jeden Kunden den passenden Geschmack, selbst für eingefleischte Weintrinker." Weniger passend mag einem Teil der Leserschaft folgende Aussage im HORIZONT-Interview von Marketingleiterin Roth: "Wir haben kein Kommunikationsbudget. Unser Produkt verkauft sich selber, in dem es sich beispielsweise an Events präsentiert."
In die Welt der Kulinarik für Kinder führt uns die Präsentation von Gabriele Hofinger. Sie ist Head of Marketing & Licensing bei der Firma PEZ International aus Traun in Österreich. Wem es jetzt nicht gleich "klingelt", hier die Marke zum Firmennamen mit einem ihrer wohl prominentesten Fans.
Die Marke PEZ ist ein Lovebrand, deren Verbreitung auch via Prominenter und weltweit ganz vieler Communities erfolgt. Arnold Schwarzenegger in einer US-Show, eine Lieblingsspezialität aus seinem Herkunftsland Österreich präsentierend.
© Beat Hürlimann
Die Marke PEZ ist ein Lovebrand, deren Verbreitung auch via Prominenter und weltweit ganz vieler Communities erfolgt. Arnold Schwarzenegger in einer US-Show, eine Lieblingsspezialität aus seinem Herkunftsland Österreich präsentierend.
PEZ geht mit der Zeit und spielt die ganze Klaviatur des digitalen Erlebnismarketings: Kooperationen mit Meinungsbildnern, Verbindungen mit bewegenden Ereignissen, Charity-Aktionen und ganz viel User Generated Content. Konsumenten werden in die Produktentwicklung mit eingebunden. Und dann sind da eben die Stars wie Arnold Schwarzenegger oder Starwars-Darsteller Mark Hamil, die bekennenden PEZ-Fans sind und der Marke so zu unbezahlbaren Reichweiten in den sozialen Netzwerken verhelfen. Auch Produktplacements in Filmen stehen auf dem Marketingprogramm, wobei kostenlos für die PEZ International GmbH. Die Filmfirmen bitten darum.
Essen und Networking während des Direct Day 2019
© Beat Hürlimann
Essen und Networking während des Direct Day 2019
Filmreif ist die Geschichte über das Brillenstartup VIU VENTURES, die uns Co-Founder Kilian Wagner erzählt. Wir erfahren, dass Retail nicht tot ist, nur anders und dass nicht alles aber fast alles an zwei Dingen hängt: Content (Story) und Contact (Kontaktpunkte). Visibilität in den Medien ist das A und O und zwar in den Medien, die umfeldmässig die Positionierung stützen. Für VIU ist das beispielsweise ein Beitrag in der Vogue. Worauf die Jungunternemer mit den 3D-Qualitätsbrillen sonst noch Wert legen, erfahren Sie im HORIZONT-Interview mit Kilian Wagner.
Am treffensten adressierte in einem Referat Horst Schulze, Gründer des Hotelimperiums Ritz-Carlton, das Thema "Customer Obsession". Im Horizont-Interview erklärt er uns Punkt 11 aus dem 20 Punkte-Customer-Obsession-Programm, wonach jener Mitarbeitende die Beschwerde eines Gast besitzt, der diese in Empfang nimmt, völlig ungeachtet der eigentlichen Zuständigkeit.
Grosse Zufriedenheit war auch beim Veranstalter zu spüren. Der Anlass selber wurde dem Thema "Customer Obsession" bestens gerecht.
Alles Ende ist schwer aber pünktlich. Die Aufnahme stammt von kurz nach Schluss, der auf den digitalen Zeigerschlag um 17:00 Uhr von Moderator Salzgeber verkündet wurde.
© Beat Hürlimann
Alles Ende ist schwer aber pünktlich. Die Aufnahme stammt von kurz nach Schluss, der auf den digitalen Zeigerschlag um 17:00 Uhr von Moderator Salzgeber verkündet wurde.
https://directday.post.ch/de 



 



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