Coronavirus

Rose Bike verschiebt Eröffnung des geplanten Flagshipsstores am Zürichsee

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Wird noch dauern bis Rose Bike am Zürichsee Präsenz zeigt: Die Eröffnung des Flagshipstores verzögert sich - wegen Corona
© Rose Bike
Wird noch dauern bis Rose Bike am Zürichsee Präsenz zeigt: Die Eröffnung des Flagshipstores verzögert sich - wegen Corona

Die Rose Bikes GmbH mit Sitz in Bocholt verschiebt die Eröffnung des neuen Flagshipstores in der Schweiz am Zürichsee. Das gab das Unternehmen am Sonntag bekannt. In dem 815 Quadratmeter grossen Store in Meilen sind neben Büro- und Verkaufsflächen auch eine Werkstatt für die Endmontage und für Servicearbeiten geplant.

Der Radexperte ergreift ein ganzes Bündel an Massnahmen, um seine Mitarbeitenden und Kunden vor dem Cornavirus zu schützen. Die Angestellten in der Verwaltung sollen beispielsweise daheim arbeiten. In den Shops werden die Hygienevorschriften erweitert, zudem sollen für Geschäftstermine verbindlich Videokonferenzen genutzt werden. "Gemeinsam mit unserem Management haben wir entschieden, dass wir in der aktuellen Situation wirtschaftliche Interessen konsequent hinter unsere soziale Verantwortung stellen. Dieser Schritt fällt uns als mittelständisches Unternehmen sehr schwer, wir sind aber davon überzeugt, dass dieses unsere Pflicht ist", erklärt Geschäftsführer Thorsten Heckrath-Rose die Schritte.


Für die Schweiz hat das Schutzprogramm von Rose Bike ebenfalls Konsequenzen. Die geplante Eröffnung des neuen Flagshipstores am Zürichsee, die für den 2. April geplant war, wird verschioben. Das ist ein drastischer Schritt. Denn der Store ist ein wichtiger Meilenstein für die Expansion des deutschen Unternehmens in der Schweiz, das hier bereits mit einem Onlinestore vertreten ist.

Insgesamt hat Rose Bike geplant, hier zehn Geschäfte aufzubauen. Eigens dafür hat der Mittelständler Ende des vergangenen Jahres ein Joint-Venture in der Schweiz gegründet. Mitgesellschafter an der Rose Bikes Schweiz AG sind die zwei Schweizer Handels- und E-Commerce-Experten: Carlos Friedrich und Bernard Winterhalter.
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