Coronavirus

Entscheidung über Absage der Eishockey-WM ist vertagt

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Die Entscheidung über die Eishockey-WM in der Schweiz ist vertagt
© IIHF /Screenshot
Die Entscheidung über die Eishockey-WM in der Schweiz ist vertagt
Eigentlich hatten viele Experten heute mit einer Absage der Eishockey-WM in der Schweiz gerechnet. Doch es kam anders. In einer Telefonkonferenz verständigte sich das Council des Weltverbands IIHF darauf, die Entscheidung zu vertagen. Gestrichen sind dagegen die beiden Turniere der Division 1 in Slowenien und Polen (27. April bis 3. Mai). Dort wären die Aufsteiger zur A-WM ausgespielt worden.
Während in den vergangenen Tagen fast im Minutentakt grosse Sportveranstaltungen abgesagt oder verlegt worden sind, hat der Eishockey-Weltverband IIHF seine Entscheidung über das anstehende Weltmeisterschaftsturnier im Mai (8. bis 24. Mai) in der Schweiz überraschend vertagt.


"Leider konnten zu diesem Zeitpunkt keine wichtigen Entscheidungen zum Status der 2020 IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft getroffen werden", erklärte IIHF-Präsident René Fasel anschliessend in einer Mitteilung an die Medien.  Man habe aber offen über die sehr komplexe Stutaion diskutiert. Die IIHF stehe weiter in engem Kontakt mit den Schweizer Behörden und der Versicherungsgesellschaft, um die Coronavirus-Situation und deren Auswirkungen auf die geplante Weltmeisterschaft zu überwachen. Laut der deutschen Nachrichtenagentur dpa soll in zwei Wochen erneut über die WM diskutiert werden.

An der Telefonkonferenz hatten Vertreter des Organisationskomitees, der teilnehmenden Mannschaften, der Marketingpartner der IIHF, Infront Sports & Media, und der Hauptversicherungsmakler der IIHF für die Weltmeisterschaft teilgenommen.
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