Corona-Pandemie

Schweizer sind wieder zuversichtlicher

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Die Laune wird besser - Ergebnisse der dritten Welle des "OMG Corona Tracking"
© OMG Schweiz
Die Laune wird besser - Ergebnisse der dritten Welle des "OMG Corona Tracking"
Die ersten Lockerungen der Einschränkungen wegen Covid-19 waren noch gar nicht wirksam, da haben die Schweizer bereits optimistischer in die Zukunft geblickt. Die Sorgen um Gesundheit, Arbeitsplatz und Zukunft sind schon in der zweiten Hälfte des vergangenen Monats geringer geworden, wie die dritte Umfrage-Welle der Omnicom Media Group zeigt.
Am 20. April machten sich noch 27% der mehr als 400 befragten Personen um die Gesundheit der Familie Sorgen. Vor Ostern waren es 43%. Nur elf Prozent der Teilnehmer am "OMG Corona Tracking" der schweizerischen Omnicom-Mediaholding gaben an, dass ihnen die Gesamtsituation Angst mache. In der vorangegangenen Befragungswelle am 7. April waren noch 21% verängstigt.


Gleichzeitig stellt man sich aber auch auf längerfristige Folgen der Krise ein. Mit solchen Auswirkungen rechnen nämlich inzwischen mehr Menschen als vor den Feiertagen: 59% gegenüber 50%. Erwartet werden einerseits positive Folgen wie fortschreitende Digitalisierung und die Etablierung von Home Office. Andererseits erwarten die Schweizer auch negative Veränderungen, vor allem Umstrukturierungen auf dem Arbeitsmarkt, Vereinsamung von Älteren und psychische Störungen.

Die Einstellung zum täglichen Einkauf spiegelt die Entwicklungen im Laufe der Zeit wider. Nach Hamsterkäufen und Selbstbeschränkungen vermieden die Menschen in der Folgezeit Stosszeiten und gingen in nur wenige Geschäfte. Mittlerweile bewegt sich das Verhalten aber wieder in Richtung "Normalität". Im Bereich Online-Einkauf von Lebensmitteln ist die Zahl der Ablehner weiter gestiegen, die der potenziellen Neukunden gesunken. "Die Schweiz will wieder ,normal' werden", lässt sich Michael Selz, Head of Insights bei der Omnicom Media Group, in einer Mitteilung zitieren. "Inwieweit dies gelingt, wird die vierte Welle unserer Studie zeigen, in der wir die Folgen der ersten Lockerungen untersuchen."
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