Corona-Krise

Verbot für Grossanlässe bis März 2021 möglich

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Abgesagte Veranstaltungen und abgesagte Fussballspiele - ein Gesicht der Coronakrise
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Abgesagte Veranstaltungen und abgesagte Fussballspiele - ein Gesicht der Coronakrise
Wie gestern Dienstag an einer Pressekonferenz des HC Lausanne publik wurde, erwägt der Bundesrat offenbar, die 1000-Personen-Limite bis März 2021 zu verlängern. Eine "unerträgliche" Perspektive für Patrick de Preux, Verwaltungsratspräsident des HC Lausanne. Aber wohl eine, mit der sich der professionelle Sport abfinden muss. 
Die Hoffnung, im September würde das alte Leben mit vollen Stadien zurückkehren, könnte sich zerschlagen. Für die Sport- und Eventbranche ein Katastrophenszenario mit unabsehbaren Folgen. Nun sieht es danach aus, dass die Vorfreude auf volle Stadien verfrüht gewesen sein dürfte. Der Bundesrat erwät nämlich, die 1000-Personen-Limite bis in den März 2021 zu verlängern. Offenbar werden aktuell gemäss Tages Anzeiger, der sich auf "zuverlässige Quellen" beruft, drei Szenarien geprüft:
  • Als strengste Variante schlägt das Bundesamt für Gesundheit ein vollständiges Verbot für alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bis zum 31. März 2021 vor.
  • Eine zweite Option besteht darin, Anlässe mit über 1000 Personen bewilligungspflichtig zu machen. Auch diese Regelung wäre bis 31. März befristet.
  • Bei Variante 3 schliesslich würde das Verbot per 31. August vollständig aufgehoben.
Die Vorschläge befänden sich bei Kantonen und Verbänden in der Vernehmlassung. Entscheiden werde der Bundesrat frühestens am 12. August. Variante 3, also die vollständige Öffnung, ist gemäss Insidern nich zu erwarten. Zu hoch sind dafür im Moment die Neuinfektionen. Und auch Mitglieder der bundesrätlichen Corona-Taskforce raten von einer ersatzlosen Streichung der 1000er-Grenze zuletzt verschiedentlich scharf ab.



Bessere Chancen werden der Variante 2 eingeräumt, also einer Bewilligungspflicht für Grossanlässe. Damit ist es den Kantonen überlassen, wie streng die Limite angewandt würde. Viele Epidemiologen bevorzugen ganz klar eine konsequente Weiterführung des Verbots.

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