Corona-Krise

Freiburger Nachrichten AG führt Kurzarbeit ein

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Die Folgen der Corona-Pandemie haben den Verwaltungsrat der Freiburger Nachrichten AG dazu bewogen, beim Amt für den Arbeitsmarkt ein Gesuch für die Einführung von Kurzarbeit einzureichen. Schon in den nächsten 12 Monaten werden die bisherigen Werbeeinnahmen von zuletzt 6 Millionen Franken pro Jahr massiv zurückgehen. Die Aussichten für die folgenden Jahre seien nicht besser, lässt das Unternehmen in einer Mitteilung verlautbaren.
Die Freiburger Nachrichten erschienen erstmals am 3. Januar 1863, damals noch unter dem Namen "Die Sense". Nun dränge sich für das Unternehmen und für seine Zeitungen "Freiburger Nachrichten", "Der Murtenbieter" und "Anzeiger von Kerzers" kostensenkende Massnahmen auf und zwar unverzüglich. Die Freiburger Nachrichten AG hat beim Amt für den Arbeitsmarkt ein Gesuch für die Einführung von Kurzarbeit eingereicht. Anfang April geht nun ein Teil des Personals ganz oder teilweise in Kurzarbeit.


Verwaltungsrat und Geschäftsleitung sind überzeugt, wie es in der Mitteilung heisst, dass in dieser schwierigen Situation entschiedenes Handeln nötig sei, um den negativen Auswirkungen der Coronakrise begegnen zu können. Zusammen mit der Geschäftsleitung spreche der Verwaltungsrat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen herzlichen Dank aus für ihre Bereitschaft zur Kurzarbeit. Dies helfe, die Personalkosten zu senken und die zu erwartenden Verluste zu begrenzen.
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