Corona-Krise

Bundesrat lockert Auflagen, Grossveranstaltungen bleiben aber verboten

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Die Schweizer Regierung lockert die Auflagen
© Bundesrat / Screenshot
Die Schweizer Regierung lockert die Auflagen
Die Branche und die Wirtschaft werden die Beschlüsse des Bundesrates mit gemischten Gefühlen aufnehmen. Einerseits lockert die Regierung die harten Auflagen im mehren Etappen schrittweise, anderseits bleiben Grossveranstaltungen weiterhin untersagt.
Für manchen Branchenvertreter dürfte es keine gute Nachricht sein. Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass Veranstaltungen mit mehr als fünf Personen weiterhin verboten bleiben. Das trifft beispielsweise das Jahresmeeting des SWA, das wegen der Pandemie vom März auf Anfang Juni verlegt worden war. Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Die Zulassung von Grossevents gehört nicht zu den ersten Etappen, die die Schweiz wieder in die Normalität zurückführen sollen.


In der ersten Etappe, die am 27. April beginnt, dürfen unter anderem wieder Coiffeur-, Massage- und Kosmetikstudios ihren Betrieb aufnehmen. Ebenso können Baumärkte, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien wieder öffnen. Zudem werden die Sortimentsbeschränkungen in den Lebensmittelläden aufgehoben. Ganz wichtig dabei: Der Schutz des Publikums und der Arbeitnehmenden muss dabei sichergestellt sein.

Ab dem 11. Mai dürfen die obligatorischen Schulen und die Läden wieder aufmachen. Ab dem 8. Juni folgen dann Mittel-, Berufs- und Hochschulen sowie Museen, Zoos und Bibliotheken. Wann wieder Bars und Restaurants Gäste empfangen dürfen, bleibt unklar. Und eines bleibt weiterhin in Kraft, wie Gesundheitsminister Alain Berset erklärte: Die Empfehlung, weiterhin zuhause zu bleiben. mir
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