Corona-Krise

Babbel registriert in der Schweiz vermehrte Anmeldungen

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Babbel registriert höhere Anmeldezahlen in der Schweiz
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Babbel registriert höhere Anmeldezahlen in der Schweiz
Die Schweizerinnen und Schweizer nutzen die Corona-Krise, um Sprachen zu lernen. Diese These kann man aufstellen, wenn man sich auf die Anmeldezahlen bei Babbel anschaut. Die E-Learningplattform registriert Ende März bei den Anmeldungen in der Eidgenossenschaft ein Plus von bis zu 200 Prozent gegenüber den Vorwochen.
Durch Home Office, Kurzarbeit und geschlossene Geschäfte verbringen die Schweizerinnen und Schweizer aktuell viel mehr Zeit in den eigenen vier Wönden. Neben einem vermehrten Medienkonsum nutzen die Menschen das auch, um Sprachen zu erlernen. Die E-Learning-Plattform Babbel registriert in den vergangenen Wochen eine verstärkte Zahl von Neuanmeldungen. Allein in der letzten Märzwoche sind die Anmeldezahlen zu den Wochen davor um bis zu 200 Prozent angetsiegen. "Diese Entwicklung sehen wir sehr ähnlich auch in anderen Ländern", heisst es aus dem Unternehmen auf Nachfrage von HORIZONT Swiss. Nach wie vor sind in Deutschland und in der Schweiz die beliebtesten Sprache Englisch gefolgt von Spanisch, Italienisch und Französich.


Die Steigerung der Nutzerzahlen könnte sich fortsetzen. Seit der vergangenen Woche bietet Babbel bietet allen Schülerinnen und Schülern sowie Studentinnen und Studenten in der Schweiz die kostenlose Nutzung aller Sprachkurse im Web und per App für einen Monat an. Das gleiche Angebot bewirbt die Lernplattform in einer Kampagne auch für Deutschland, Österreich, Spanien, Frankreich, den USA und Großbritannien. Italien war das Angebot bereits vor drei Wochen gestartet.

Laut Babbel haben bereits zentausende Nutzer weltweit den kostenlosen Zugang abonniert. Zudem können alle Interessierten seit dieser Woche eine Woche lang Babbel kostenlos im vollen Umfang testen. also vom Anfänger-Kurz bis hin zum C1-Anegbot. Bisher ließ sich vor dem Abschluss eines Abos immer nur die erste Lektion von jedem Sprachkurs testen. Kommuniziert wird das meiste über PR und Kampagnen in Social-Media, unter anderem auf Instagram. Eine Erhöhung des Werbedrucks ist damit allerdings auch nicht verbunden.
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