Cookieless Future

"Kann mir gut vorstellen, dass es zu weiteren Verzögerungen kommen wird"

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Martina Bühler, Head Marketing & Communications, Loanboox
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Martina Bühler, Head Marketing & Communications, Loanboox
Google hat das Aus für Third-Party Cookies auf 2023 verschoben. Doch was bedeutet das für die Branche? Antworten darauf gibt eine Umfrage unter Top-Entscheider der Branche, die wir seit einigen Tagen in loser Folge veröffentlichen. Heute nimmt Martina Bühler Stellung. Sie ist Chief Marketing & Communications Officer bei Loanboox.
Zeitgewinn oder zweite Chance? Was bedeutet für Sie die Entscheidung von Google, das Ende der Third-Party-Cookies auf 2023 zu verlegen?
Google tut sich schwer, eine Lösung zu finden, die sowohl für Datenschutzbeauftragte, Aufsichtsbehörden, Werbetreiber und vorallem auch Endnutzer stimmt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es zu weiteren Verzögerungen kommen wird. Doch der Weg ist klar: es wird kommen – früher oder später. Insofern: Zeitgewinn, keine zweite Chance.


Wie bereiten Sie sich auf das Aus der Third Party Cookies vor?
Da ich im B2B Bereich und mit einer sehr engen Zielgruppe arbeite, hat das Aus der Third Party Cookies kaum direkte Auswirkungen auf uns. Wir setzen hauptsächlich auf First Party Cookies.


Welche Tools wollen Sie künftig nutzen, um das Userverhalten zu analysieren?
Der Fokus ist und bleibt bei den unternehmensinternen Daten. Dafür nutzen wir unter anderem die gängigen Newsletter-Tools zur Messung der E-Mail Engagements, Google Analytics zur Websitenutzung und eigene Tools zur Verhaltensanalyse von eingeloggten Nutzer.
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