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Schweizer Banken stecken mehr Geld ins digitale Marketing

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Die UBS liefert die beste digitale Perfomence. Das geht aus dem Digitalen Index von Columbus Consulting hervor, der die digitale Performance von Banken anhand von 30 Indikatoren in vier Kategorien misst: Web, Mobil, Marketing und Soziale Medien.
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Die UBS liefert die beste digitale Perfomence. Das geht aus dem Digitalen Index von Columbus Consulting hervor, der die digitale Performance von Banken anhand von 30 Indikatoren in vier Kategorien misst: Web, Mobil, Marketing und Soziale Medien.
Die Investitionen der Schweizer Banken in digitale Medien steigen weiter. Nach einer Untersuchung von Colombus Consulting sind die Ausgaben gegenüber dem Vorjahr um 37 Prozent auf 42 Millionen Schweizer Franken angestiegen. Vor allem profitieren von dem Anstieg die Sozialen Medien. Die beste digitale Performance legt nach der Untersuchung die UBS hin, vor Postfinance und Raiffeisen.

Der Name der Studie mag etwas sperrig sein. "Digitalisierung & Kundenerlebnis im Schweizer Privatkundengeschäft". Doch dahinter verbergen sich ein paar interessante Aspekte, die Colombus Consulting mit dem Report publiziert.


So ist nach der Untersuchung derzeit die leistungsstärkste Bank in der digitalen Welt die UBS, wenn man die Performance in Web, Mobil, digitales Marketing und Soziale Medien zusammenfasst. Die Grossbank habe im digitalen Marketing und in den sozialen Medien ihren Vorsprung gefestigt, aber bei den mobilen Apps Nachholbedarf. Auf Platz 2 und 3 folgen Postfinance und Raiffeisen.

Ohne digitales Marketing geht mittlerweile gar nichts mehr in der Werbung und Interaktion mit den Kundinnen und Kunden. Um 37 Prozent sind die Investitionen hier gestiegen auf insgesamt 43 Millionen Schweizer Franken. Von dem Plus profitieren vor allem die sozialen Netzwerke. 58 Prozent beträgt deren Anteil mittlerweile am Mix, ein Plus von 16 Punkten. Dagegen sind die Ausgaben für Search rückläufig und das dürfte besonders Google betreffen. Hier sind die Ausgaben um 5 Prozentpunkte rückläufig. Spannend hierbei: 27 Prozent des Traffics auf bei den Finanzdienstleistern stammt von Suchmaschinen, unabhängig davon ob bezahlt oder organisch. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von sieben Prozentpunkten.

Blickt man auf die sozialen Netzwerke, so ist die Zahl der Abonnenten um 24,5 Prozent über alle Netzwerke auf 910.000 gestiegen. Vor allem Instagram und Twitter sind hier die Treiber. Die meisten Followers scharrt dabei die UBS um sich, vor der Credit Suisse und Swissquote. Aber auch TikTok wird für die Finanzdienstleister interessanter. Sieben der insgesamt 13 untersuchten Banken sind hier aktiv. Besonders stark unterwegs ist Postfinance mit 204.000 Followern.

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